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Krieg der Medien - 17.04.2016

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Krieg der Medien - 17.04.2016

Das Misstrauen gegen die klassischen Medien artikuliert sich in den sogenannten neuen Medien. Allmählich kommt Bürgerkriegsstimmung auf. Gutenbergs Welt besichtigt die Lage.

Gutenbergs Welt "Krieg der Medien" mit Walter van Rossum

WDR 3 Buchrezension | 17.04.2016 | 51:36 Min.

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Uwe Krüger versucht in seinem Buch „Mainstream“ die Frage zu beantworten: „Warum wir den Medien nicht mehr trauen“ – so der Untertitel. Er erklärt das unter anderem mit den Arbeitsbedingungen in den Mainstream-Medien. Die französische Politologin Julia Cagé räsoniert in ihrem Buch „Rettet die Medien!“ darüber, wie man die Medien vor dem Kapitalismus schützen kann. Während der Journalist Stefan Schulz in „Redaktionsschluss“ darüber grübelt, wie die „Zeit nach der Zeitung“ aussehen wird. Erstaunlicherweise finden die wichtigsten Beobachtungen zur medialen Situation immer noch in der guten alten Gutenberg-Galaxie statt.

Mit Walter van Rossum

Redaktion Adrian Winkler

Themen der Sendung

Uwe Krüger, „Mainstream. Warum wir den Medien nicht mehr trauen“
C.H. Beck. München
2016. 170 Seiten. 14,95 Euro

(Autorengespräch)

Julia Cagé, „Rettet die Medien. Wie wir die vierte Gewalt gegen den
Kapitalismusverteidigen“ C.H. Beck. München 2016. 134 Seiten. 12,95 Euro
(Rezension von Ulrich Teusch)

Fredrik T. Olsson, „Das Netz“ Thriller.
Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps und Annika Ernst. Piper. München 2016. 670 Seiten. 16,99 Euro
(Kritikergespräch mit Simone Hamm)

Essay zu Printmedien von Frank Schulz

Hinweise:

Dirk Koch, „Der ambulante Schlachthof oder Wie man Politiker wieder das Fürchten lehrt“
Westend. Frankfurt a. M. 2016. 192 Seiten. 18 Euro

Stefan Schulz, „Redaktionsschluss. Die Zeit nach der Zeitung“
Hanser Verlag. München 2016. 303 Seiten. 21,90 Euro

Stand: 14.04.2016, 17:00