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Herne 2016 - Bilder des Festivals

Herne 2016 - Bilder des Festivals

"Hommage" war das Motto der "Tage Alter Musik" 2016, dem Festival von WDR 3 und der Stadt Herne im vergangenen November. Zehn hochkarätige Konzerte erzählten vom Geflecht zwischen Widmungsgebern und den Empfängern von Widmungen. Das Festival in Bildern.

Ozan Karagöz (Tenor) singt "Jahreszeiten der Minne" mit dem Ensemble RUMORUM

Das Auftaktkonzert zu den 41.Tagen Alter Musik in der Herner Kreuzkirche. Das Ensemble Rumorum am Donnerstagabend (10.11.2016) spielt "Jahreszeiten der Minne". Werke von dem Dichtersänger Wizlaw.

Das Auftaktkonzert zu den 41.Tagen Alter Musik in der Herner Kreuzkirche. Das Ensemble Rumorum am Donnerstagabend (10.11.2016) spielt "Jahreszeiten der Minne". Werke von dem Dichtersänger Wizlaw.

Rumorum ist ein junges Ensemble, das 2015 von der Sopranistin Grace Newcombe gegründet wurde. Die Mitglieder - alle aus unterschiedlichen Ländern - studierten gemeinsam in Basel an der Schola Cantorum.

"Fürstenlob im neuen Ton". Spätmittelalterliche Huldigungsmusiken aus Norditalien gab es am Freitagnachmittag (11.11.2016) in der Kreuzkirche Herne. Hier ist Michele Pastor in Aktion zu sehen. Er ist Lautenist und Leiter des Ensembles La Font Musica.

Das Ensemble La Fonte Musica wurde im Jahr 2005 von Michele Pasotti gegründet, um sich der Musik zwischen 1320 und 1440 zu widmen, die den Übergang vom Mittelalter zum Humanismus der Renaissance markiert.

Die Sopranistin Alena Dantcheva und im Hintergrund der Tenor Gianluca Ferrarini.

Am Freitagabend (11.11.2016) gab es im Kulturzentrum Herne die erste musikalische Werther-Hommage. Gaetano Pugnanis Melodram in einer deutschsprachigen Erstwiederaufführung nach Quellen der Uraufführung von 1796.

Nils Beckmann als Werther und Greta Schareck als Lotte.

Michael Hofstetter dirigiert das Main-Barockorchester Frankfurt.

Applaus für die deutschsprachige Erstaufführung von Pugnanis Melodram "Werther", ein Roman in Musik gesetzt. Sabine Radermacher (Dramaturgie), Uwe Schareck (Regie), Michael Hofstetter (Leitung), Nils Beckmann (Werther), Greta Schareck (Lotte), Till Beckmann (Wilhelm).

Lebensfreude direkt aus Havanna! Das Konzert "Maria als Mestizin" am Samstag (12.11.2016).

Teresa Paz gründete 1994 gemeinsam mit Aland Lòpez das Ensemble Conjunto de Música Antigua Ars Longa Havanna.

Bilder, die die Musik fast hörbar machen. Die Sängergruppe des Ensembles Conjunto de Música Antigua Ars Longa aus Havanna. Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts in den Marienheiligtümern Mittel- und Südamerikas. Jesuitische Musik in Indiosprachen.

Herne Backstage: Theorbe und Laute beim Stimmen. Kurz vor dem Konzert "Musen auf dem Königsthron" am Samstag (12.11.2016).

Barocke Huldigungsmusiken für englische Königinnen. Le Concert Spirituel unter der Leitung von Herve Niquet, hier ist der Chor zu sehen.

Herve Niquet im Einsatz. Er studierte Cembalo und Orgel, Komposition, Chorleitung und Schauspiel. 1987 gründete er das Ensemble Le Concert Spirituel, um die französische Tradition des barocken "Grand Motet" wiederzubeleben.

Le Concert Spirituel in voller Pracht bei den Tagen Alter Musik in Herne.

Herve Niquet Schlussapplaus - das Orchester verabschiedet sich von den Tagen Alter Musik in Herne.

Zu später Stunde. Vier Harfen in intimer Runde beim Konzert "Neapels Sterne" am Samstag (12.11.2016). Das Ensemble de Harpes Sébastien Érard.

Der Abschlusstag bei den Tagen Alter Musik in Herne: Am Sonntagmittag (13.11.2016) spielt "Accademia Ottoboni" im Herner Kulturzentrum.

Die vielfach preisgekrönte Formation trägt die Hommage an den großen Musikmäzen Pietro Ottoboni schon im Namen. Maria Chiara Gallo, Mezzosopran, Manuel Granatiero, Traversflöte, Marco Ceccato, Viononcello, Francesco Romano, Theorbe.

Björn Schmelzer leitet am Sonntagnachmittag das belgische Ensemble "Graindelavoix" in der Herner Kreuzkirche.

Das Gesangsensemble interpretiert die "Messe de Nostre Dame" als Hommage an den altfranzösischen Meister Guillaume de Machaut.

Das Abschlusskonzert der diesjährigen Tage Alter Musik in Herne leitet Dorothee Oberlinger: die Aufführung der Händel-Rarität "Silla".

Countertenor Philipp Mathmann mit Sopranistin Keri Fuge ...

... und mit Countertenor Dmitry Sinkovsky. Im Hintergrund: das 2002 von Dorothee Oberlinger gegründete "Ensemble 1700".

Ein stimmungsvolles Finale des diesjährigen Festivals. Auf Wiedersehen im November 2017!

Stand: 14.11.2016, 11:07 Uhr