Beobachtungen aus Wuppertal und Köln

Jemand hält ein offenes Buch

Was kann Literatur für Flüchtlinge tun?

Beobachtungen aus Wuppertal und Köln

Viele Kulturinstitutionen tun momentan etwas für Flüchtlinge, übernehmen Patenschaften, es wird geholfen, gesammelt, Deutsch unterrichtet. Doch ein Problem etwa mit den vielen Theatern, die Flüchtlingsprojekte anbieten, bleibt immer wieder: Flüchtlinge sind dort sehr oft "Leidensmaterial" und kommen so oft aus ihrer passiven Opferrolle nicht heraus. Dies möchten Projekte in Wuppertal und Köln ändern.

Ihre eigenen Stimmen können die Flüchtenden immer noch eher selten erheben. Vielleicht kann ja die Literatur das ändern? "FremdWOrte“ mit hat der in Deutschland geborene Italospanier Roberto Di Bella sein interkulturelles Autorencafé genannt, doppeldeutig für fremde Worte oder fremde Orte. Seit Oktober 2015 treffen sich nahe am Kölner Neumarkt monatlich Literaten, Journalisten und Übersetzer, die als Flüchtlinge in die Region gelangt sind – ob vielen Jahren oder vor wenigen Tagen. In Wuppertal begegnen sich Flüchtlinge und Schriftsteller aus der Region: "In unserer Mitte – wir erzählen um unser Leben" heißt das Projekt, das von der Intendatin des Theaters Wuppertal, Susanne Abbrederis und dem Schriftsteller Hermann Schulz initiiert wurde.

Ein Beitrag von Dorothea Marcus

Was kann Literatur für Flüchtlinge tun?

WDR 3 | 17.01.2016 | 06:35 Min.

Ein Beitrag vom 17.01.2016 aus ...

Stand: 15.01.2016, 14:46