Atlas der abgelegenen Inseln

Atlas der abgelegenen Inseln

Von Judith Schalansky und Thom Luz

Die Erde ist komplett erschlossen. Jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. Aber sind damit auch die Geheimnisse dieser Orte entdeckt worden? Die Autorin Judith Schalansky und der Regisseur Thom Luz haben sich aufgemacht, sie poetisch-musikalisch zu erkunden.
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Mann steht auf Fels

Es ist eine Reise zu den Rändern der Welt – der Welt, wie wir sie kennen. Zu Inseln, die sich weit entfernt von jeder Bounty-Romantik aus der rauen See erheben, abweisend und karg die allermeisten. Und es haben sich auf ihnen merkwürdige, wenn nicht sogar schreckliche Begebenheiten zugetragen. Denn die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft ins Grausen. "Das Paradies mag eine Insel sein", schreibt Judith Schalansky. "Die Hölle ist es auch." Aus dem Studium von Karten und Folianten, aus historischen Ereignissen und naturwissenschaftlichen Berichten hat sie zu jeder Insel absurd-abgründige Geschichten zusammen getragen - Geschichten, wie sie sich nur die Wirklichkeit auszudenken vermag, wenn sie mit wenigen Quadratkilometern im Nirgendwo auskommen muss. Thom Luz hat aus diesem Atlas ein musikalisches Hörspiel entwickelt - für all diejenigen, denen das Reisen im Kopf immer noch am nächsten liegt.

ENTDECKER: Atlas der abgelegenen Inseln

WDR 3 Hörspiel | 13.01.2016 | 53:06 Min.

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Mit: Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivo; sowie Iris Maron (Violine), Maria Pache (Viola), Mikael Rudolfsson (Posaune), Karoline Steidl (Violine)

Regie: Thom Luz
Redaktion: Isabel Platthaus
Produktion: SRF/WDR in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Hannover 2015