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31.10.2017 - Seun Kuti, The Wailers, Amparanoia, Hempress Sativa und Luciano

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Rototom Sunsplash 2017

31.10.2017 - Seun Kuti, The Wailers, Amparanoia, Hempress Sativa und Luciano

Das Rototom Sunsplash ist seit 1994 eine feste Größe in der Reggae-Welt. Das Festival fand dieses Jahr unter dem Motto "Celebrating Africa" statt. Mit am Start waren unter anderem Seun Kuti, The Wailers, Amparanoia, Hempress Sativa und Luciano.

Seun Kuti

Seun Kuti tritt erneut in die Fußstapfen seines Vaters und weiß wie gewohnt auf dem Afrobeat-Konstrukt zu glänzen. Dabei unterbreitet er uns seine politischen und sozialen Ansichten auf sehr kraftvolle Weise unter anderem auf der zuletzt erschienen EP "Struggle Sounds". Wie schon beim letzten Album "A Long Way To The Beginning" taucht auch hier Jazz- und HipHop-Künstler Robert Glasper in den Credits als Co-Producer auf.

The Wailers

Fast vier Jahrzehnte später, nachdem Bob Marley "Africa Unite" herausbrachte und mit der UN Peace Medal ausgezeichnet wurde, vereinigen sich The Wailers auf der Bühne des Rototom Sunsplash 2017. Nach dem Tod Bob Marleys wurden The Wailers vom Bassisten Aston "Familyman" Barrett und den verbliebenen Mitgliedern von Bob Marley & The Wailers gegründet. Ihre Zusammenkunft und ihre Auftritte, die die afrikanische Unabhängigkeit feierten,  veränderten buchstäblich die Welt.

Amparo Sanchez

Geboren im andalusischen Granada zog es Amparo Sánchez 1993 nach Madrid. Zunächst sorgte sie mit ihrer dunklen, vollen Stimme in den Clubs und Bars der Stadt für Aufsehen und lernte u.a. Mestizo-Gott Manu Chao kennen. Ihre Songs bestechen durch die einzigartige Fusion aus andalusischer Rumba und karibischen Einflüssen gepaart mit kolumbianischer Cumbia und mexikanischem Bolero. Mit ihrem Bandprojekt Amparanoia thematisiert Sánchez unter anderem auch Afrika.

Hempress Sativa

Sister Carol und Ijahman Levi zählen zu den größten Einflüssen von Hempress Sativa. Generell eher traditionell unterwegs, mischt sie manchmal auch Reggae mit R&B, Hip Hop und afrikanischen Sounds. Ihre Zuhörer fesselt sie mit spirituell beeinflussten Texten der Rastafarikultur. Mit Singles wie "Get High" und "Children of the Emperor" erlangte sie internationale Aufmerksamkeit. 

Luciano

Mit "Where There Is Life" gelang Luciano der Durchbruch und zählt zu den wichtigsten Reggae Künstlern aus Jamaica. In ihn wird die Hoffnung gesehen, dass der Roots Reggae in der digitalen Dancehall-Ära überlebt. In der Vergangenheit arbeitete er bereits mit namhaften Musikproduzenten wie Freddie McGregor und Philip "Fatis" Burrell zusammen. "The Messenjah", wie er auch genannt wird, wurde als "Most Spiritual and Educative Singer" und als "Most Cultural Artist" von Nelson Mandela ausgezeichnet.

Aufgenommen vom 12.-19.08.2017 beim Rototom Sunsplash 2017 in Benicàssim, Spanien.

Stand: 21.07.2017, 16:58