Live hören
Jetzt läuft: Overnight von Parcels

Literatur Spezial

Niroz Malek: "Der Spaziergänger von Aleppo"

Cosmo liest

Literatur Spezial

Von Ulrich Noller

Literatur international mit Highlights der litCologne 2017 und aus unserer Reihe "Noller liest live". Ostermontag erwarten euch in COSMO Niroz Malek, Max Annas, Shumona Sinha, Jasmin Tabatabai und Navid Kermani.

Niroz Malek: "Der Spaziergänger von Aleppo"

Los geht’s mit der  Premierenlesung "Der Spaziergänger von Aleppo", eine Sammlung von Skizzen des syrischen Schriftstellers Niroz Malek über das Leben in der zerrissenen Stadt. Ein Mitschnitt von "Noller liest live" am 8. März 2017 in der Buchhandlung Neusser Straße in Köln.

Der Schriftsteller Niroz Malek, geboren 1946, entschied sich zu bleiben. In seiner Heimat, bei seinen Sachen. Und über das Bleiben in der umkämpften Stadt zu schreiben. 57 der Miniaturen, die so entstanden, sind jetzt als Buch erschienen: "Der Spaziergänger von Aleppo" (Weidle Verlag, 17 Euro) Warum Niroz Malek diese Texte schrieb? Weil ihn das am Leben hielt. Im Rahmen von "Noller liest live" präsentieren wir im Buchladen Neusser Straße in Köln-Nippes die Premiere dieses berührenden Buches. Mit der Übersetzerin Larissa Bender, dem Verleger Stefan Weidle und dem syrischen Filmemacher Nyazzi Bakki, Niroz Maleks Schwiegersohn. Die Schauspielerin Katharina Waldau liest die deutschen Texte. Moderation: Ulrich Noller.

Der Autor Max Annas über "Illegal"

Der Autor Max Annas über "Illegal"

Max Annas: "Illegal"

Es geht weiter nach Berlin, mit Max Annas und "Illegal", Moderation Ulrich Noller. Eine Live-Aufnahme der diesjährigen lit.Cologne vom 17. März 2017 aus dem Kleinen Sendesaal des WDR.

Max Annas: "Illegal"

COSMO | 17.04.2017 | 57:02 Min.

Shumona Sinha: "Kalkutta"

Shumona Sinha und Jasmin Tabatabai reisen nach Kalkutta, Westbengalen

Eine Live-Aufnahme der diesjährigen Lit.Cologne vom 12.März 2017 aus dem Börsensaal der IHK zu Köln.

In "Kalkutta" geht’s um Trisha, eine Frau um die 40, sie lebt seit Jahren in Paris, ist aus Indien eingewandert, war viele Jahre nicht mehr "zu Hause". Als ihr Vater stirbt, kehrt Trisha erstmals wieder zurück; einerseits tief betroffen, andererseits auch fast ein bisschen froh, weil sie mal rauskommt aus ihrem Pariser Chaos-Leben, in dem nichts richtig funktionieren will. In Kalkutta, im menschenleeren Haus der Eltern wie auch draußen, taucht Trisha dann in eine ganz andere Welt ein – in Welten, genauer gesagt: In die der Stadt, in die Indiens natürlich – vor allem aber auch in die Welten der Vergangenheit: Anhand von einer paar Gegenständen im Haus erinnert sich Trisha, der Aufenthalt wird zum Anlass für sie, uns nicht nur von sich zu erzählen, sondern von ihrer Familiengeschichte, rund um den verstorbenen Vater, der in jüngeren Jahren ein Kämpfer für den Kommunismus in Westbengalen war. Und so wird zugleich die Geschichte dieser Gegend erzählt, letztlich von der Zeit des Kolonialismus bis in die Gegenwart.

Shumona Sinha und Jasmin Tabatabai reisen nach Kalkutta

COSMO | 17.04.2017 | 01:02:17 Min.

Navid Kermani: "Sozusagen Paris"

Navid Kermani ist ein extrem gefragter Gesprächspartner, er liefert tolle Reportagen aus den Krisengebieten der Welt und er tritt immer wieder vehement öffentlich für die Demokratie ein. Was bei alldem manchmal beinahe in Vergessenheit zu geraten droht: Navid Kermani ist vor allem anderen erstmal Schriftsteller, und zwar ein richtig guter. Ein Erzähler. Einer, der es neuerdings sogar in die Spiegel-Bestsellerliste schafft - so wie mit seinem letzten Roman "Sozusagen Paris".

Ein Mitschnitt von Noller "liest:live" am 6. April 2017 aus der Buchhandlung Neusser Straße in Köln.

Stand: 05.04.2017, 10:00