Die Geschichte des WDR Funkhausorchesters - Teil 10

Die WDR Big Band Köln und das WDR Funkhausorchester Köln

Die Geschichte des WDR Funkhausorchesters - Teil 10

Am 18. Mai 1984 fand die Uraufführung des Double Concerto for two Orchestras von Bob Brookmeyer mit dem WDR Funkhausorchester und der WDR Big Band im Großen Sendesaal des WDR Funkhauses statt.

Ein tolles Werk, vom dem der Komponist sagte: „Was ich heute schreibe ist ein sehr abstrakter Sound, sehr modern, dissonant, wild. Es ist eine Sprache, die ich jetzt mag. Ich erkunde Landschaften, die für mich im Jazz vorher nicht existiert haben.“ Brookmeyer (1929-2011) war ein Jazz Musiker mit vielen Talenten – wie das WDR Funkhausorchester, das vor Crossover Projekten nicht zurückschreckt.

Dazu gehört auch das Auftragswerk „Europhonia“ von Steve Gray (1944–2008), das speziell für die WDR Big Band und das WDR Funkhausorchester geschrieben wurde.

MoTrip

MoTrip

Ob alt oder jung, immer wieder begeistert das WDR Funkhausorchester mit spannenden Crossover-Projekten sein Publikum: wie mit dem Kinderprojekt „Kelebek im Konzert“ (Radiopreis 2014), mit dem Vivaldi Experiment und Rapper MoTrip, mit Stummfilmmusiken in Zusammenarbeit mit Arte/ZDF oder mit Live-Hörspielen wie Die Säulen der Erde oder Paul Temple mit Bastian Pastewka.

Darüber hinaus sind außergewöhnliche Crossover-Einspielungen in den letzten Jahren entstanden: Blue Tango, Intersection, Improvise One (WDR Bigband und dem Klarinettisten Paquito d´Rivera) und Computer-Spielemusik.

Und wie sagte einer der Musiker so schön: „Was ich an meinem Orchester besonders liebe, ist die souveräne Nicht-Beachtung einer – für mich ohnehin völlig willkürlich – gezogenen Grenze zwischen E- und U-Musik.“

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