Mehr Staubilder im Netz

Webcam auf Autobahn

Webcams auf Autobahnen

Mehr Staubilder im Netz

Der Landesbetrieb Straßen NRW weitet die Zahl seiner Webcam-Standorte im Land aus. Im Bergischen Land kommen neue Kameras an die A1. Die meisten Standorte liegen im Rheinland und im Ruhrgebiet.

An rund 30 Standorten auf Autobahnen in ganz NRW werden im Laufe des Jahres neue Webcams aufgestellt, ein paar auch im Bergischen Land. Ein Mast an der A 1 bei Burscheid ist - wie jeder der neuen Kamera-Träger - für zwei Webcams vorgemerkt. Bislang gibt es zwei Standorte auf der A46, im Stadtgebiet von Wuppertal, einen bei der Anschlusstelle Katernberg, den anderen vor dem Kreuz Wuppertal Nord. Beide Stellen gelten als notorisch stauanfällig. Staus sind auch der Grund für den neuen Kamerastandort auf der A1 bei Burscheid. Bis dorthin stehen immer wieder Autos in Richtung Kreuz Leverkusen.

Viele neue Standorte im Rheinland

Die Mehrzahl der neuen Webcams kommt an die Autobahnen im Rheinland und im Ruhrgebiet. Mehr Bilder im Netz wird es dieses Jahr auch von von der A4 zwischen Aachen und Köln geben. Ebenso von der A57 bei Krefeld. Im Ruhrgebiet bekommt unter anderem die A42 neue Webcams. Die Kameras sollen vor allem einen besseren Überblick über die Baustelle an der Rheinbrücke in Duisburg geben. Diesen Überblick braucht auch Straßen NRW für die Verkehrsüberwachung. Denn dort, wo gerade gebaut wird, fehlen im Boden die Messschleifen. Sie liefern sonst die Daten über die Auslastung eines Autobahn-Abschnitts.

Sich selbst den Überblick verschaffen

Grauhaariger Mann mit Brille

Martin Rückels, Straßen NRW

Genauso wichtig ist aber die direkte Information der Autofahrer, erklärt Martin Rückels von Straßen NRW: "So können sich die Verkehrsteilnehmer selbst ein Bild machen und entscheiden, ob sie dort lang fahren wollen." Die bestehenden 140 Webcams wurden in den vergangenen Jahren immer stärker genutzt. Vor allem, seit es ein neues Portal von Straßen NRW für die Kameras im Netz gibt.

Keine Probleme mit Datenschutz

Der Ausbau der Kameraüberwachung auf den Autobahnen wird aber auch skeptisch gesehen. Vor allem in Sachen Datenschutz stellen die Autofahrer kritische Fragen. Martin Rückelt von Straßen NRW möchte beruhigen: "Die Auflösung der Kameras ist so gering, dass man Details, zum Beispiel ein Kennzeichen, im Internet nicht erkennen kann." Rund eine halbe Million Euro habe es gekostet, das Webcam-Netz in NRW auszubauen.

Stand: 25.01.2016, 17:20

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