Vermutlich bald Videobeobachtung auf den Kölner Ringen

Vermutlich bald Videobeobachtung auf den Kölner Ringen

Auf den Kölner Ringen wird es voraussichtlich eine dauerhafte Videobeobachtung geben.

Wie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Dienstag (16.02.2016) in Düsseldorf sagte, prüfe das Ministerium derzeit neun bis zehn Standorte im Land, bei denen eine dauerhafte Videobeobachtung der Polizei infrage kommt. Die Kölner Ringe sind einer dieser Standorte. Eine Überwachung per Kamera würde dort besonders sinnvoll sein, weil es regelmäßig zu Schlägereien und Taschendiebstählen komme, so Jäger.

Mehr Videobeobachtung ist ein Punkt des 15-Punkte-Sicherheitsprogramms, das Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) nach den Vorfällen in der Silvesternacht angekündigt hatte.

Wegen dieses Sicherheitsprogramms besteht nun auch Nachbesserungsbedarf bei der Haushaltsplanung des Landes. Wie Innenminister Jäger bestätigte, wird ein Nachtragshaushalt in zweistelliger Millionenhöhe nötig sein. Das NRW-Kabinett wird diesen voraussichtlich am Dienstagnachmittag auf einer Kabinettssitzung in Brüssel beschließen. Neben der Videobeobachtung sollen unter anderem die Polizei und Staatsanwaltschaften personell verstärkt werden.

Ralf Jäger, Innenminister von Nordhrein-Westfalen

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Stand: 16.02.2016, 15:38

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