Duisburger Hafen verzeichnet erneut Rekordzahlen - China im Fokus

Duisburger Hafen

Duisburger Hafen verzeichnet erneut Rekordzahlen - China im Fokus

  • Duisburger Hafen erneut mit Rekordzahlen
  • Jobmotor in der Region
  • Duisport baut Kooperation mit China aus

Trotz des weltweiten wirtschaftlichen Stillstands hat der Duisburger Hafen im Jahr 2016 wieder Rekorde bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Wie die dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Duisburg gehörende Duisport-Gruppe am Mittwoch (05.04.2017) mitteilte, kletterten die Erlöse um 6 Prozent auf 230 Millionen Euro und der Gewinn vor Steuern um fast 12 Prozent auf 19 Millionen Euro. Der Gesamtgüterumschlag, einschließlich der privaten Werkshäfen, lag mit 133 Millionen Tonnen rund 3 Prozent im Plus.

Mehr als 20.000 Schiffe und 20.000 Züge bewegen jährlich Güter über den Hafen. Das Hafenunternehmen sieht sich auch als ein Jobmotor in der Region: Direkt und indirekt seien heute rund 45.000 Arbeitsplätze vom Hafen abhängig. Seit dem Jahr 2000 wäre das eine Zunahme von 26.000 Jobs. Zudem seien in den öffentlichen Häfen mehr als 300 Unternehmen ansässig, und im vergangenen Jahr seien dort durch Neuansiedlungen 1.000 neue Stellen entstanden.

Duisport baut Kooperation mit China aus

Mit dem Aufstieg Chinas zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands baut auch der Duisburger Hafen seine Kooperationen mit Unternehmen aus dem Reich der Mitte massiv aus.

In den kommenden Jahren sei ein erheblicher Zuwachs im Gütertransport von China nach Europa direkt über Duisburg geplant, kündigte der Vorstandschef der Duisburger Hafen AG, Erich Staake, am Mittwoch an. Schon heute verkehrten mehr als 20 Züge wöchentlich zwischen dem Duisburger Hafen und verschiedenen Städten Chinas. Darüber hinaus werde das Land als bedeutendster Markt für E-Commerce künftig auch die Transportlogistik antreiben.

Stand: 05.04.2017, 12:52