Monsanto-Deal: Bayer verkauft Anteile an BASF

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Monsanto-Deal: Bayer verkauft Anteile an BASF

  • Bayer verkauft Teile der Saatgutsparte an BASF.
  • Kaufpreis liegt bei 5,9 Milliarden Euro.
  • Deal notwendig wegen geplanter Monsanto-Übernahme.

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will im Zuge der Monsanto-Übernahme große Teile seines Geschäfts mit Saatgut und Unkrautvernichtungsmitteln an den Konkurrent BASF abgeben. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen am Freitag (13.10.2017) mit.

Ohne Monsanto-Übernahme kein Vertrag

Der Kaufpreis liege bei 5,9 Milliarden Euro und könne noch angepasst werden. Der Deal solle nur stattfinden, wenn Bayer die Übernahme des umstrittenen US-Saatgutkonzerns Monsanto wirklich gelingt.

Verkauf soll Anfang 2018 über die Bühne gehen

Der Vertrag umfasst im Kern das globale Unkrautvernichter-Geschäft mit dem Wirkstoff Glufosinat-Ammonium sowie das Saatgutgeschäft für Feldkulturen in einzelnen Märkten. Diese Bereiche kamen im Jahr 2016 auf einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Ein Abschluss des Verkaufs wird für das erste Quartal 2018 erwartet.

Stand: 13.10.2017, 08:34