Zentrum für Islamische Studien wird weiter gefördert

Zentrum für islamische Theologie, Münster

Zentrum für Islamische Studien wird weiter gefördert

Das Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster wird vom Bund in den kommenden fünf Jahren mit 2,9 Millionen Euro gefördert.

Der parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Thomas Rachel (CDU), übergab am Montag (10.10.2016) den Bescheid zur Weiterförderung, wie die Universität mitteilte. Das 2011 eröffnete Zentrum für Islamische Theologie bildet in Kooperation mit der Universität Osnabrück islamisch-theologische Nachwuchswissenschaftler und Religionslehrer aus. Derzeit studieren am Zentrum für Islamische Theologie nach Hochschulangaben rund 900 Studierende.

"Wichtig für den Zusammenhalt"

Mit dem etablierten Zentren für Islamische Theologie würden junge Muslime feste Orte für den wissenschaftlichen Dialog finden, erklärte Rachel. "Der muslimische Glauben hat eine akademische Heimat in Deutschland." Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei es wichtig, dass es an den Universitäten eine fundierte Ausbildung für islamische Theologie gebe. Diese solle bewusst auch andere Disziplinen mit in den Blick nehmen.

Die zweite Förderperiode hat im Oktober begonnen und geht bis September 2021. In einer ersten Förderphase bis September 2016 hatte das Bundesforschungsministerium 3,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Stand: 10.10.2016, 16:39