Opa Hans aus Franken in Münster angekommen

Opa Hans aus Franken in Münster angekommen

Geschafft: Wanderreiter Hans Watzl hat sein Verspechen gehalten. Am Montagmittag (02.10.2017) hat der 62-Jährige aus Abenberg in Mittelfranken seine Enkelkinder in Münster von der Schule abgeholt.

Dutzende Kinder stehen auf einem Schulhof

Mit Spannung warteten die Grundschulkinder auf Hans Watzl

Dazu war er mit seinen Islandpferden Solfari und Fluga über 600 Kilometer von Bayern bis nach Westfalen geritten. Mehr als drei Wochen saß er im Sattel. An 23 Reittagen absolvierte er pro Tag 17 bis 35 Kilometer. Jeden sechsten Tag gab es eine Pause. Und die Mühe hat sich gelohnt: Mit viel Beifall und einem eigens eingeübten Lied begrüßten der siebenjährige Hannes, seine jüngere Schwester Esther und ihre Mitschüler den ausdauernden Reiter. Enkel Hannes fand es nur "cool", dass sein Opa nun da war.

Viele Umwege kamen hinzu

"Versprechen muss man halten", hatte Watzl zum Auftakt seines Rittes gesagt. Acht Monate plante er seinen Wanderritt. Zu den zunächst geplanten 550 Kilometern kamen satte 100 Kilometer hinzu. Gerade im Münsterland hätten ihn einige Wirtschaftswege in die Sackgasse geführt. Watzl wörtlich: "Hier gibt es Wege, die plötzlich aufhören."

Rückweg wird leichter: per Auto

Letztlich aber alles kein Problem. Der mit reichlich Kartenmaterial, Kompass und GPS-Technik ausgestattete Wanderreiter fand schnell einen Ausweg. Trotzdem: Der Rückweg nach Franken dürfte deutlich leichter sein - zurück geht's per Auto plus Pferdeanhänger.

Stand: 02.10.2017, 13:15