Millionenprojekt für Uni Münster

Architektenmodell eines Gebäudes

Millionenprojekt für Uni Münster

  • Neues Forschungsgebäude für Uni Münster
  • Kosten betragen 63 Millionen Euro
  • Hochmoderne Zellforschung möglich

Das neue Gebäude "Multiscale Imaging Centre" soll bis Mitte 2019 an der Röntgenstraße im Westen von Münster fertig sein. Die Wissenschaftler sind vor allem Zellforscher, die mit hochsensiblen Instrumenten arbeiten. Das Gebäude muss deshalb auch möglichst schwingungsfrei sein. Sonst würden die Messinstrumente nicht genau genug arbeiten. Darüber hinaus müssen Präzisionskälte und Dampferzeuger untergebracht werden; auch bedarf es besonderer Abschirmungsmaßnahmen für einen Teilchenbeschleuniger.

Zellen werden erforscht

Bereits heute nehmen Forscher des WWU-Exzellenzclusters "Cells in Motion" mit Mikroskopen und Tomographen täglich Bilder auf, die ein besseres Verständnis von Zellvorgängen im gesunden und erkrankten Organismus ermöglichen - von der einzelnen Zelle und ihren Bausteinen bis zu Geweben und ganzen Organen.

"Mit unserem eigenen Gebäude haben wir die strukturelle Grundlage dafür gelegt, das Forschungskonzept des Exzellenzclusters langfristig an der WWU zu etablieren", sagt Prof. Michael Schäfers. Im Forschungsneubau rücken Experten verschiedener Fakultäten noch näher zusammen.

Rund 260 Wissenschaftler unter einem Dach

Auf einer Fläche von rund 5.700 Quadratmetern sollen etwa 260 Mitarbeiter unter einem Dach gemeinsam forschen. Der Architektenentwurf sieht ein rechteckiges, drei- bis fünfgeschossiges Gebäude mit Laboren, Büros und Seminarräumen vor. Die Baukosten übernehmen der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Uni Münster.

Stand: 15.01.2017, 14:44