Unglück bei US-Car-Rennen in Meinerzhagen

Fun Race und US Cars; zerbeultes Auto

Unglück bei US-Car-Rennen in Meinerzhagen

  • Rennteilnehmer verliert Kontrolle über sein Auto
  • Zusammenstoß mit mehreren Besucher-Wagen
  • Alle weitere Rennen abgesagt

Beim traditionellen "Fun Race & US Cars Treffen" auf dem Flugplatz Meinerzhagen im Sauerland ist es am Samstag (06.05.2017) zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei wurde ein 52 Jahre alter Mann schwer verletzt. Nach WDR-Informationen hatte der Mann bei einem "Viertelmeile-Rennen" auf der Startbahn die Kontrolle über seinen Rennwagen verloren und war mit insgesamt fünf Besucher-Autos kollidiert.

Alle weiteren Rennen wurden daraufhin am Nachmittag abgesagt. Zu der Veranstaltung waren rund 3.500 Zuschauer angereist. Rund 80 Teilnehmer waren bei den Beschleunigungsrennen über kurze Distanzen gegeneinander angetreten.

Polizei blitzt fast 500 Temposünder

Am Rande des Rennens führte die Polizei strenge Verkehrskontrollen durch. 493 Auto- und Motorradfahrer waren zu schnell unterwegs. Die Polizei schrieb 67 Anzeigen und verhängte 426 Verwarnungsgelder. Spitzenreiter war ein Motorradfahrer, der mit Tempo 134 geblitzt wurde, obwohl nur 60 erlaubt waren.

Außerdem hatte ein amerikanischer Besucher eine Anzeige erhalten, weil er während der Rennens eine Drohne über dem Gelände fliegen ließ. Das ist jedoch in Deutschland über Menschenansammlungen verboten, so die Polizei.

Heiße Reifen, brennender Asphalt und dröhnende V8-Motoren

Die US-Car-Szene hat sich am Samstag auf dem Flugplatz Meinerzhagen im Sauerland zum vierten DragDay getroffen. Bei dem schon traditionellen Viertelmeile-Rennen traten bis zu 950 PS starke Sportwagen gegeneinander an.

Mehrere Autos an der Startlinie vor dem Beschleunigungsrennen

Tausende Fans und Zuschauer pilgerten am Samstag (06.05.2017) zu der Start- und Landebahn des Flugplatzes Meinerzhagen. Sie war extra abgesperrt worden, damit immer zwei Autos gegeneinander antreten konnten. Vor allem die Beschleunigungsrennen über eine Viertelmeile zogen die Zuschauer an. Nerven zerreißende Duelle um Zehntel- und Hundertstelsekunden.

Tausende Fans und Zuschauer pilgerten am Samstag (06.05.2017) zu der Start- und Landebahn des Flugplatzes Meinerzhagen. Sie war extra abgesperrt worden, damit immer zwei Autos gegeneinander antreten konnten. Vor allem die Beschleunigungsrennen über eine Viertelmeile zogen die Zuschauer an. Nerven zerreißende Duelle um Zehntel- und Hundertstelsekunden.

Dafür sind die 80 teilnehmenden US-Cars der Baujahre 1932 bis 2016 mit spezieller Renntechnik ausgerüstet.

Vom Dach dieses historischen US-Feuerwehrwagens wurden die Rennen kommentiert.

Einige Sportwagen leisten bis zu 950 PS und schaffen die etwas über 400 Meter lange Strecke in ca. 10 Sekunden. Aber auch viele aufwendig restaurierte und gepflegte Oldtimer gingen an den Start.

Als Safety-Car war ein original amerikanischer Streifenwagen im Einsatz. Er kontrollierte die Strecke, ob auch niemand im Weg war.

Mit Kompressoren aufgeladene Triebwerke, maximal getunte Motoren und Achtzylinder, die zum Teil mit Lachgas befeuert werden.

Einige Autos hatten die Fans und Zuschauer höchstens mal in Schwarz-Weiß-Filmen aus den 40er Jahren gesehen.

Andere Rennwagen sahen aus, als kämen sie aus einem Science-Fiction-Film.

Doch nicht nur US-Sportwagen fielen auf. Auch ungewöhnliche Motorräder wurden bewundert.

Ein weiterer Hingucker: Das Quad mit Überrollbügel.

Schon die ganz Kleinen interessieren sich für die großen V8-Motoren.

Hauptsache auffallen. Wer diese Schnauze im Spiegel sieht, sollte besser Platz machen auf der Autobahn.

Doch es ging nicht immer nur um schneller und lauter. Auch Oldtimer wie dieser Pickup fielen ins Auge.

Stand: 07.05.2017, 13:34