Reichsbürger aus Stemwede will Waffen nicht abgeben

SEK sichert ein Riesen Waffen-Arsenal

Reichsbürger aus Stemwede will Waffen nicht abgeben

Die Mindener Kreisverwaltung möchte einem mutmaßlichen Reichsbürger alle Waffen wegnehmen. Dagegen wehrt sich der Stemweder bereits zum zweiten Mal vor dem Verwaltungsgericht in Minden.

Hartnäckig streitet der Stemweder um seine Waffen. Und in typischer Reichsbürgermanier will er die Entscheidungen der bundesdeutschen Behörden nicht anerkennen. Doch vergeblich. Ende 2016 wurde ihm zum ersten Mal der Waffenbesitz verboten. Jetzt geht es um die letzte noch verbliebene Waffenbesitzkarte. Denn der 67-Jährige kann nicht nachweisen, dass er als Jäger oder Sportschütze aktiv ist und deshalb Waffen tatsächlich benötigt. Der Kreis will sein Verbot notfalls mit Hilfe der Polizei durchsetzen. Die hatte bei ihm zu Hause schon einmal unerlaubte Waffen, Munition und Schwarzpulver sichergestellt.

Stand: 11.09.2017, 08:06