Hundehändler Kreuztal: Ermittlungen in 200 Fällen

Sichergestellter Welpe des Hundehändlers in Kreuztal

Hundehändler Kreuztal: Ermittlungen in 200 Fällen

Nach der Razzia bei einem Hundehändler in Kreuztal ermittelt die Staatsanwaltschaft Hagen jetzt in mehr als 200 Fällen wegen Betruges. Das teilte sie am Freitag (16.12.2016) mit.

Die Händler sollen Welpen aus Osteuropa importiert und hier teuer als Tiere aus eigener Zucht verkauft haben. Die Polizei Hagen hat eine Mail-Adresse eingerichtet, unter sich weitere betroffene Hundekäufer melden können.

Sichergestellte Hunde in Zwingern des Hundehändlers in Kreuztal

Sichergestellte Hunde in Zwingern des Hundehändlers in Kreuztal

Die Händler-Familie ist weiter in Untersuchungshaft. Eine Tierärztin aus Hessen, die gefälschte Impfpässe erstellt haben soll, ist inzwischen mit Auflagen wieder frei gelassen worden. Die Staatsanwaltschaft Hagen hat zudem mehr als zehn Verfahren aus Siegen übernommen, die teilweise noch nicht abgeschlossen sind.

Stand: 16.12.2016, 13:51