Urteil zum Kükentöten konmt vor das Bundesverwaltungsgericht

Küken

Urteil zum Kükentöten konmt vor das Bundesverwaltungsgericht

  • Streit um massenhaftes Töten von männlichen Küken geht weiter
  • Bundesverwaltungsgericht hat Revision zugelassen
  • Oberverwaltungsgericht Münster hatte Töten für zulässig erklärt

Nach Angaben einer Sprecherin vom Dienstag (03.01.2017) hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Revision zugelassen. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster hatte im Mai vergangenen Jahres entschieden, dass das Schreddern oder Ersticken der Tiere nach dem Schlüpfen nicht gegen das Tierschutzgesetz verstößt.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) will das Töten der frischgeschlüpften Tiere aus rein wirtschaftlichen untersagen lassen. Das unterlegene Land NRW ging deshalb gegen die Nichztzulassung der Revision vor und setzte sich damit jetzt durch.

Männliche Küken werden millionenfach als Eintagsküken getötet, weil sie keine Eier legen können und auch als Masthähnchen nicht in Frage kommen. Wann sich das Bundesverwaltungsgericht mit der Streitfrage befassen wird, ist noch unklar.

Stand: 03.01.2017, 09:47