Erster Unfall auf der neuen Lennetalbrücke

Webcam-Bild von einem Rettungseinsatz auf der A45

Erster Unfall auf der neuen Lennetalbrücke

  • Auffahrunfall in der Baustelle der Lennetalbrücke bei Hagen
  • Mutter und Kind leicht verletzt
  • Rettungskonzept sieht Anfahrt aus zwei Richtungen vor

Der Auffahrunfall hatte sich am Samstagabend (18.03.2017) schon wenige Stunden, nachdem der komplette Verkehr der Sauerlandlinie auf die neue Hälfte der Lennetalbrücke umgeleitet worden war, ereignet. Mutter und Tochter erlitten dabei leichte Verletzungen. Es war eine Feuertaufe für die Feuerwehren in Schwerte und Hagen. Wie im Rettungskonzept vorgesehen, waren beide Leitstellen gleichzeitig alarmiert worden. Die Sanitäter, die zuerst an der Unfallstelle ankamen, kümmerten sich um die Verletzten.

Die Verkehrsführung auf der Lennetalbrücke am 19.03.2017

Die Verkehrsführung auf der Lennetalbrücke am 19.03.2017

Beide Feuerwehren hatten ihre Einsatzkräfte auf die neue Hälfte der Autobahnbrücke geschickt: die Schwerter auf einer eigenen Rettungsspur in Fahrtrichtung Hagen, die Hagener in der Gegenrichtung. Eine Rettungsgasse können die Autofahrer dort nicht bilden, weil die beiden provisorischen Fahrspuren zu schmal sind. Trotzdem waren sie zwölf Minuten nach dem Alarm als erste an der Unfallstelle.

Der nächste Schritt an der Baustelle ist der Abriss der alten Lennetalbrücke. Danach wird die zweite Hälfte der neuen Brücke neben dem schon fertigen ersten Teil gebaut. Dieser Abschnitt der A45 bleibt also auch in den nächsten Monaten und Jahren noch ein Nadelöhr. Aber das Rettungskonzept für die Bauphase hat sich schon bewährt.

Stand: 20.03.2017, 16:11