Ruhrwirtschaft sorgt sich um Türkei-Geschäft

Industrie- und Handelskammer zu Essen

Ruhrwirtschaft sorgt sich um Türkei-Geschäft

  • Exporte in Türkei um 13 Prozent eingebrochen
  • In NRW 3.000 Betriebe mit Geschäftsbeziehungen zur Türkei
  • Geplante Investitionen werden zurückgehalten

Nach der Entscheidung für eine Verfassungsänderung in der Türkei machen sich Unternehmen im Ruhrgebiet Sorgen, wie es mit ihren Geschäften im Land weitergeht. In NRW gibt es rund 3.000 Betriebe mit Geschäftsbeziehungen in die Türkei. Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Mülheim, Essen und Oberhausen sind es 150.

Exporte in die Türkei um 13 Prozent gesunken

Im vergangenen Jahr sind die Exporte in die Türkei um 13 Prozent eingebrochen. Wegen der unsicheren politischen Lage in der Türkei warten viele Unternehmen im Ruhrgebiet ab - geplante Investitionen werden vorerst zurückgehalten.

Nach Einschätzung der Außenhandelskammer in Istanbul werden die Exporte jedoch wieder steigen. Die Türkei habe viele junge Arbeitskräfte und eine strategisch günstige Lage zwischen Europa und Asien.

Stand: 21.04.2017, 11:28