Kurzgeschichten aus dem Ruhrgebiet

Lächelnde Regionsschreiberin mit Laptop vor altem Fabrikgebäude

Kurzgeschichten aus dem Ruhrgebiet

  • Kielerin bloggt über das Ruhrgebiet
  • Eine Entdeckungsreise der besonderen Art
  • Zehn Regionsschreiber in NRW unterwegs

Im Mittelalter wäre Melanie Huber eine amtliche Stadtschreiberin gewesen. Damals hätte die 28-Jährige ihre Eindrücke von der Straße in unterhaltsamer Weise dem Volke präsentiert. Heutzutage ist Melanie Huber eine Regionsschreiberin. Zehn dieser modernen Geschichtenerzähler sind seit Anfang Juli in Nordrhein-Westfalen unterwegs.

Regionsschreiber erkunden Nordrhein-Westfalen

Melanie Huber geht mitten im Pott für vier Monate auf Entdeckungsreise. Die gebürtige Kielerin bekommt vom Kultusministerium NRW eine Wohnung in Dortmund gestellt und erhält monatlich 1000 Euro für ihre Arbeit. Die freie Kulturjournalistin will den Alltag der Menschen im Ruhrgebiet porträtieren.

Auf der Suche nach besonderen Momenten

In ihrem Blog schreibt die 29-Jährige über ihre Beobachtungen Kurzgeschichten: Hüpfende BMX-Fahrer an der Ampel; Reisende, die vor dem Hauptbahnhof stehen und sich über das Dortmunder U ihre Gedanken machen.

In Aachen fing alles an

Die Idee zu diesem Projekt stammt aus der Region Aachen. Dort sind bereits seit drei Jahren Regionsschreiber unterwegs und fassen ihre Eindrücke in einem Internet-Blog zusammen. In diesem Jahr feiert die regionale Kulturpolitik des Landes ihren zwanzigsten Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums wurde die Idee der Regionsschreiber auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Bis Ende Oktober sind die modernen Geschichtenerzähler noch unterwegs.

Stand: 25.07.2017, 15:59