Soli-Zuschlag für das Ruhrgebiet gefordert

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Soli-Zuschlag für das Ruhrgebiet gefordert

Die NRW-Landesregierung fordert Geld aus dem Solidaritätszuschlag für das Ruhrgebiet. Wirtschaftsminister Garrelt Duin sagte, das Geld müsse dorthin fließen, wo der Bedarf am größten sei.

In einem Interview mit der Funke-Medien-Gruppe sagte Duin weiter: "Ich denke an Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit, geringer Wirtschaftskraft und niedrigen Steuereinnahmen. Dazu gehört insbesondere das nördliche Ruhrgebiet."

Auch die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, sprach sich für ein Fördersystem aus, das Ost- und Westdeutschland gleichermaßen helfe. Am Abend (11.01.2017) wollen Duin und Gleicke an einem "Runden Tisch" über die Zukunft der Förderpolitik diskutieren. Der Soli-Zuschlag für die ostdeutschen Bundesländer soll eigentlich 2019 auslaufen.

Stand: 11.01.2017, 10:15