Modernes Berufskolleg am Dortmunder U startet den Betrieb

Das neue Berufskolleg zeichnet sich durch seine moderne Architektur aus

Modernes Berufskolleg am Dortmunder U startet den Betrieb

Am Dortmunder U beginnt Mittwoch (02.03.2016) der Schulbetrieb auf dem neuen hochmodernen Campusgelände. Zwei Berufskollegs für etwa 6000 Schüler sind dort untergebracht.

Die Stadt Dortmund hat mehr als 12 Millionen Euro in die Einrichtung und die technische Ausstattung investiert. Darauf ist Rolf Janßen – Schulleiter am Robert-Schuman-Berufskolleg sehr stolz. Man habe im Moment eine der modernsten Ausstattungen. Außerdem sei die Lage an einem so besonderen Ort, direkt am Wahrzeichen Dortmunder U, einzigartig.

Das Berufskolleg ist eine Vorzeigeschule

Schulleiter Rolf Janßen präsentiert die neue interaktive Tafel

Schulleiter Rolf Janßen präsentiert die neue interaktive Tafel

Das Campusgelände am Dortmunder U gilt als das modernste Berufskolleg, das NRW im Moment zu bieten hat. Dort werden nun etwa 6000 Schülern unterrichtet. Die Räume und Flure sind lichtdurchflutet. Die ersten Schülergruppen sitzen bereits gemütlich auf den hellen Stein-Treppen im Foyer und genießen die neue Schule. Die Stadt Dortmund hat nicht gespart. Mehr als 12 Millionen Euro hat sie in die Ausstattung der beiden Berufskollegs investiert. Anstatt Tageslichtprojektoren gibt es Dokumentenkameras. Die Zeiten von kreideverschmierten Händen sind ebenfalls vorbei. Die neuen riesigen elektronischen Tafeln an den Wänden können ganz einfach mit Stift oder Finger bedient werden - wie bei einem Touchscreen.

Der Schulabschluss soll noch qualifizerter werden

Die Klassenzimmer im neuen Berufskolleg sind mit modernster Technik ausgestattet

Modernste Technik im Klassenzimmer

Für Datenverarbeitungslehrer Christopher von der Reith-Münch ist dies eine tolle und auch wichtige Weiterentwicklung. Er hegt die Hoffnung, dass sich die Schüler wegen der neuen Technik besser mit dem Unterricht identifizieren können. Und das gilt nicht nur für den theoretischen Unterricht, sondern auch für die praktische Ausbildung, sagt Lehrerin Annette Schmidt. Zum Beispiel kann nun in der tiermedizinischen Fachpraxis oder im Übungslager für Lageristen wirklich praxisnah unterrichtet werden. Ein Fortschritt, nicht nur für die Schüler und Lehrer, sondern auch für den Strukturwandel in Dortmund, so die Hoffnung. Denn künftig verlassen die Schüler des Robert-Schuman und des Robert-Bosch-Kollegs die Schulen noch besser qualifiziert.

Stand: 02.03.2016, 14:39