Förderung vom Staat: Innogy baut Stromtankstellennetz aus

Ein Elektroauto lädt an einer Stromtankstelle

Förderung vom Staat: Innogy baut Stromtankstellennetz aus

  • Innogy schafft weitere Stromlädesäulen
  • Auch das Ruhrgebiet profitiert
  • Kosten liegen bei acht Millionen Euro

Der Essener Energiekonzern Innogy baut mit staatlicher Hilfe sein Stromtankstellennetz aus. Das Bundesverkehrsministerium habe gut drei Millionen Euro für 1.245 neue Stromladesäulen genehmigt, teilte Innogy am Donnerstag (14.09.2017) mit.

Sie sollen knapp acht Millionen Euro kosten und vor allem in Essen, Mülheim und Dorsten sowie in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz errichtet werden. Innogy nennt sich Marktführer bei Ladesäulen und hat mit 150 Stadtwerken zusammen ein bundesweites Ladenetz aufgebaut.

Dobrindt plant neues Förderprogramm

Weitere Fördergelder für Stromladesäulen sind bereits angekündigt: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant ein neues Förderprogramm für bis zu 12.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkte, wie die "Passauer Neue Presse" vor kurzem berichtet hatte.

Stand: 14.09.2017, 15:38