Essener Grundschule mit Pilotprojekt gegen "Elterntaxis"

Zwei Kinder steigen in einen Transporter.

Essener Grundschule mit Pilotprojekt gegen "Elterntaxis"

Von Dirk Groß-Langenhoff

  • Pilotprojekt gegen Eltern-Taxis
  • Verkehrschaos soll aufgelöst werden
  • Kinder sollen sicher zur Schule kommen

An der Andreasschule in Essen-Rüttenscheid ist heute ein Pilotprojekt gestartet, um die Gefahren durch so genannte Eltern-Taxis zu verringern. Wenn das Projekt erfolgreich ist, könnten auch andere Grundschulen an Rhein und Ruhr von den Erfahrungen profitieren.

Drei Schulkinder mit Ranzen in der Dunkelheit.

Im November und Dezember passieren fast doppelt so viele Unfälle wie in den Sommermonaten.

Vor vielen Grundschulen herrscht ein regelrechtes Verkehrschaos. Parken in zweiter Reihe, hohe Geschwindigkeiten oder riskante Wendemanöver sorgen für Gefahren vor Schulgebäuden.

Die Andreasschule greift nun einen Vorschlag des ADAC auf und richtet rund 200 Meter entfernt vom Schulgebäude so genannte Elternhaltestellen ein. Dort können die Grundschüler gefahrlos aussteigen und später auch wieder abgeholt werden.

Bonuspunkte für laufende Kinder

Für jeden gelaufenen Schulweg erhalten die Kinder künftig Sterne, die sie später in eine Belohnung für ihre Klasse eintauschen können.

Stand: 19.06.2017, 08:14