43.000 belastete Eier in Gelsenkirchen verkauft

Eier stehen nebeneinander und ein Warnschild mit der Aufschrift "Fipronil" ist zu sehen

43.000 belastete Eier in Gelsenkirchen verkauft

  • EU warnte Gelsenkirchen.
  • 43.000 belastete Eier verkauft.
  • Eier nicht mehr im Handel.

Ein türkischer Großhändler aus Gelsenkirchen soll insgesamt 43.000 Eier aus einem niederländischen Betrieb weiterverkauft haben, die mit dem Insektizid Fipronil belastet waren. Die Eier wurden an türkische Einzelhändler in der Region verkauft. Am Dienstag (08.08.2017) erreichte die Stadt Gelsenkirchen nach eigenen Angaben eine entsprechende EU-Schnellwarnung.

EU-Schnellwarnungen betreffen Lebensmittel, Futtermittel oder Lebensmittelbedarfsgegenstände, von denen ein Risiko für die menschliche Gesundheit ausgehen kann. In diesem Fall waren die Eier des türkischen Großhändlers betroffen.

Nach der Warnung hatten Lebensmittelkontrolleure den Großhändler überprüft und Unterlagen gesichtet. Die 43.000 Eier mit NL-Stempel sind nicht mehr im Handel. Sie dürften entweder verzehrt worden sein, oder sie befinden sich bei Verbrauchern.

Die Stadt rät: Wer noch Eier im Kühlschrank hat, sollte die Chargennummer überprüfen. Auch in anderen Städten in NRW waren bereits belastete Eier aufgetaucht worden, zum Beispiel im Kreis Borken.

Stand: 09.08.2017, 09:53