Anklage gegen mutmaßliches IS-Mitglied aus Gelsenkirchen

Dienstschild der Bundesanwaltschaft

Anklage gegen mutmaßliches IS-Mitglied aus Gelsenkirchen

  • Anklage gegen Gelsenkirchener
  • 23-Jähriger soll IS-Mitglied sein
  • Flucht zurück nach Deutschland

Im Sommer 2015 reiste Anil O. aus dem Ruhrgebiet nach Syrien zum sogenannten IS. Nach eigenen Angaben habe er dort für den medizinischen Dienst im Islamischen Staat arbeiten wollen, sei aber über die Grausamkeit der Terrororganisation erschrocken gewesen, so die Bundesanwaltschaft am Donnerstag (16.03.2017).

Im vergangenen Jahr sei er über die Türkei zurück nach Deutschland geflohen. Im Herbst sei er dann festgenommen worden, seitdem sitze er in Untersuchungshaft. Anil O. hatte auch Kontakt zu den mutmaßlichen Attentätern, die einen Sprengstoffanschlag auf den Essener Sikh-Tempel verübt haben, und hat in dem noch laufenden Prozess als Zeuge ausgesagt.

Stand: 16.03.2017, 15:52