Kölner Polizei verhindert Rocker-Schlägerei

Rocker in Köln

Kölner Polizei verhindert Rocker-Schlägerei

  • Teile der Kölner City am Freitag (19.05.2017) gesperrt.
  • Polizei nimmt 43 Rocker in Gewahrsam.
  • Auslöser war Feier eines gegnerischen Vereins.

Schwer bewaffnete Polizisten, Sperren und Kontrollpunkte an der Limburger Straße in Köln am Freitagabend (19.05.2017): Der Präsident der Rockergruppe Bandidos hatte angekündigt, in einem Lokal seinen 30. Geburtstag mit mehreren Hundert Gästen zu feiern. Das Lokal liegt in einem Gebiet der Kölner Innenstadt, das nach Polizeiangaben die Rockergruppe "Hells Angels" für sich beansprucht.

Polizeisprecher: Feierort eine "bewusste Provokation"

Am Abend sollen nach Polizeiangaben mehrere Anhänger der Hells Angels versucht haben, die Geburtstagsfeier zu stürmen. Die Einsatzkräfte stoppten die Gruppe. Dabei sei es "kurzzeitig zum Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray" gekommen, hieß es.

Insgesamt 43 Personen wurden in Gewahrsam genommen - "um Straftaten zu verhindern", teilte die Polizei am Samstag (20.05.2017) mit. Man habe so eine direkte Konfrontation der verfeindeten Gruppen verhindert. Verletzt wurde niemand. Die Männer wurden am Samstagmorgen wieder freigelassen.

Straßen gesperrt, Autos abgeschleppt

Eine Party an diesem Ort feiern zu wollen, sei "eine bewusste Provokation" der Bandidos, hatte ein Polizeisprecher festgestellt. Dementsprechend habe sich die Polizei vorbereitet: Die Limburger Straße wurde für den Verkehr gesperrt, sämtlich parkenden Autos abgeschleppt. An beiden Enden der Straße mussten sich Gäste, die das Partylokal ansteuerten, von der Polizei durchsuchen lassen.

Stand: 20.05.2017, 09:16