Denkmaltag: Macht und Pracht in NRW

Burg Altena

Denkmaltag: Macht und Pracht in NRW

Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser: Mehr als 1.000 Bauwerke in NRW öffnen beim Tag des offenen Denkmals am 10. September ihre Tore für Besucher.

"Macht und Pracht" lautet das Motto in diesem Jahr und es beziehe sich auf Bauten, die weltliche und religiöse Machtverhältnisse abbilden, erklärte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn.

Kurfürsten und Demonstranten

In Bonn etwa wird der 300 Jahre alte Hofgarten zum Exempel für Machtspiele: Anfangs wandelte hier der Kurfürst, in der Bonner Republik protestierten Demonstranten gegen Aufrüstung. Auch die Burg Altena an der Lenne - eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands - öffnet für Besucher. In Havixbeck im Münsterland können Interessierte bei einer Radtour zu prachtvollen Bauernhöfen fahren. Die Pax-Christi-Kirche in Essen ist als Gedenkstätte für Opfer von Gewalt geöffnet.

Führungen von Fachleuten

Der "Tag des offenen Denkmals" findet bundesweit seit 1993 statt. Im vorigen Jahr kamen in NRW mehrere hunderttausend Besucher. Oft werden Führungen von Fachleuten oder auch vom Eigentümer angeboten.

Stand: 12.08.2017, 11:26