Attacke auf Feuerwehrleute in Aachen

Symbolbild: Feuerwehr im Einsatz

Attacke auf Feuerwehrleute in Aachen

Sturmböen von bis zu 100 km/h haben am Sonntag (20.11.2016) Polizei und Feuerwehren viel Arbeit gemacht. Dabei sind bei einem Einsatz in Aachen-Eilendorf Feuerwehrmänner beschimpft und attackiert worden.

Wegen der Aufräumarbeiten waren Teile des Vennbahn-Radweges gesperrt. Das passte einem Radfahrer offenbar nicht: Der 18-Jährige beleidigte und trat nach den Feuerwehrmännern und verletzte einen so stark, dass dieser ins Krankenhaus musste, so die Polizei.

Ansonsten mussten wegen des Sturms bei Dutzenden Einsätzen umgefallene Bäume, Bauzäune und Straßenschilder beseitigt oder gesichert werden. Bei Geilenkirchen kippte der Anhänger an einem Personenwagen um. In Wegberg hat ein umstürzender Baum eine Stromleitung gekappt. Teile des Outlet Centers im niederländischen Roermond mussten geräumt werden, nachdem der Sturm Dachplatten an Geschäften weggerissen hatte.

Starker Sturm und feuchte Waldböden führten an der Landstraße 165 bei Bad Münstereifel dazu, dass gleich mehrere Bäume umkippten oder in Schieflage gerieten. Weil ein Einsatz für die Feuerwehr zu gefährlich war, wurde die Straße gesperrt.

Stand: 21.11.2016, 11:02