Sturm am Niederrhein: Maisfelder stark zerstört

Sturm am Niederrhein: Maisfelder stark zerstört

Sturm am Niederrhein: Maisfelder stark zerstört

Von Marcus Böhm

  • Im Kreis Wesel wurden viele Maisfelder zerstört
  • Ein Gewitter hat die Landwirtschaft heftig erwischt
  • Großer wirtschaftlicher Schaden

Der gestrige Sturm (13.09.2017) am Niederrhein hat vor allem den Maisfeldern im nördlichen Kreis Wesel und im Kreis Kleve ordentlich zugesetzt. Die Kreisbauernschaft spricht von teils größeren wirtschaftlichen Schäden. "Sturmschäden in diesem Ausmaß habe ich so noch nicht gesehen", sagte Johannes Leuchtenberg, stellvertretender Vorsitzender der Kreisbauernschaft Wesel.

"Der Mais ist eine kräftige Pflanze und hält einiges aus. Der starke Wind hat die Pflanzen teils wie Streichhölzer zu Boden gedrückt. Einige Felder sind bis zu 80 Prozent zerstört worden. Ein Teil des Maises kann nicht mehr geerntet werden."

Der Mais muss jetzt schnell geerntet werden

Sturm am Niederrhein: Maisfelder stark zerstört

Mais wie Streichhölzer zu Boden gedrückt

"Der Sturm hat die betroffenen Kollegen heftig erwischt“, so Johannes Leuchtenberg. "Die abgeknickten Pflanzen drohen zu vertrocknen, da keine Nährstoffe mehr den Maiskolben erreichen. Wenn der Regen noch hinzukommt, werden die Pflanzen auf dem Boden faulen." Eine Versicherung für solche Wetterphänomene gebe es nicht. Dies sei das Berufsrisiko.

Stand: 14.09.2017, 16:40