Gewalttat an Elfjährigem in Neuss beschäftigt Politik

Schild Jugendamt

Gewalttat an Elfjährigem in Neuss beschäftigt Politik

  • Politik untersucht den Fall.
  • Keine Versäumnisse beim Jugendamt.
  • Kann man noch mehr machen?

Der Hauptausschuss des Neusser Rates hat am Abend über die Gewalttat an einem elfjährigen Jungen diskutiert. Es ging um die Frage, ob die Tat durch bessere Präventionsarbeit hätte verhindert werden können.

Der Bürgermeister Reiner Breuer war sich mit den anderen Mitgliedern des Hauptausschusses einig, dass der Verwaltung und dem Jugendamt keine Versäumnisse vorzuwerfen sind.

Sind solche Taten zu verhindern?

"Wir wollen noch genauer hinsehen. Gibt es Dingen, die uns bisher nicht bekannt waren, wo man besser werden kann. Man weiß natürlich nie, ob man durch noch mehr vorbeugende Maßnahmen eine solche Tat verhindern kann", so Breuer gegenüber dem WDR.

Kind immer noch in Lebensgefahr

Der Junge liegt immer noch im Krankenhaus und schwebt in Lebensgefahr. Vor rund einer Woche war er wegen schwerster Verletzungen zusammen gebrochen und musste reanimiert werden.

Die Polizei verdächtigt den Onkel des Jungen, ihm die Verletzungen zugefügt zu haben.

Stand: 13.10.2017, 09:16