Kölner sollen dicke Luft selbst messen

Dicke Luft in Großstädten durch Abgase

Kölner sollen dicke Luft selbst messen

Feinstaub, Stickstoffdioxid, Ozon - die Kölner atmen jede Menge Luftschadstoffe ein. Künftig sollen sie selber messen, wie dreckig die Luft in ihrer Stadt ist.

Zahlreiche Kölner sollen in Zukunft der Umweltverwaltung dabei helfen, die Luftqualität in der Stadt zu überwachen. Dabei helfen sollen einfache Sensoren, die interessierte Kölnerinnen und Kölner einfach an ihrer Hauswand anbringen können.

Eine Anlage zur Messung der Feinstaub- und Stickstoffoxid-Belastung

Anlage zur Messung der Feinstaub- und Stickstoffoxid-Belastung

Etwa 100 Boxen mit dem Zubehör für diese Sensoren will die Stadt in einem Pilotprojekt verteilen. Sind die Sensoren erstmal außen an der Hauswand montiert, messen sie Stickstoffdioxid-Werte und übertragen sie per WLAN an eine Internetseite. Dort werden sie von Studenten der Technischen Hochschule in Deutz gesammelt und ausgewertet.

Mit dem Pilotprojekt will die Stadtverwaltung unter anderem prüfen, ob die günstigen Sensoren zum selber bauen in Zukunft die komplexen teuren Messgeräte in Köln ersetzen können.

Stand: 04.10.2017, 10:30