Zugverspätungen nach Sperrung am Kölner Hauptbahnhof

Räumung Kölner Hauptbahnhof

Zugverspätungen nach Sperrung am Kölner Hauptbahnhof

  • Kölner Hauptbahnhof am Dienstagabend (20.12.2016) nach Bombendrohungen gesperrt
  • Entwarnung kam gegen 19 Uhr
  • Zugverspätungen im Nah- und Fernverkehr

Wegen zwei Bombendrohungen war der Kölner Hauptbahnhof am Dienstagabend (20.12.2016) zeitweise abgesperrt und geräumt worden. Gegen 19 Uhr wurde der Hauptbahnhof wieder freigegeben. Man habe das Gebäude mit Spürhunden abgesucht und nichts Verdächtiges gefunden, so ein Beamter vor Ort.

Zugausfälle und Verspätungen

Die Züge im Regional- und Fernverkehr fuhren vorübergehend nicht. Auch die S-Bahnen und Straßenbahnen steuerten den Hauptbahnhof nicht mehr an. Doch auch nachdem die Strecke wieder freigegeben war, waren die Reisenden von den Folgen der Sperrung betroffen: Bis in den Abend hinein kam es zu großen Verspätungen und Zugausfällen. Vor allem Regional- und S-Bahnen waren davon betroffen.

Die Bombendrohungen seien gegen 18 Uhr bei der Polizei in Bergisch Gladbach und in Köln per Telefon eingegangen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Welchen Hintergrund die Drohung hat, war zunächst nicht bekannt. Auch über den Anrufer machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Kölner Hauptbahnhof nach Bombendrohung geräumt

Nach einer Bombendrohung wurde der Kölner Hauptbahnhof am Dienstagabend komplett geräumt. Die Polizei durchsuchte das Gebäude und fand nichts - offenbar ein Fehlalarm.

Räumung Kölner Hauptbahnhof

Gegen 18 Uhr am Dienstagabend (20.12.2016) ging die telefonische Bombendrohung ein, sagte ein Polizeisprecher.

Gegen 18 Uhr am Dienstagabend (20.12.2016) ging die telefonische Bombendrohung ein, sagte ein Polizeisprecher.

Der Bahnhof wurde umgehend abgesperrt und geräumt.

Auch der Bahnverkehr war betroffen: Fern- und Regionalzüge wurden umgeleitet, auch die S- und Straßenbahnen fuhren den Hauptbahnhof nicht mehr an.

Viele hundert Reisende standen vor verschlossenen Türen.

Der Kölner Hauptbahnhof ist einer der höchstfrequentierten in Deutschland. Über 1.200 Züge verkehren täglich auf den elf Gleisen.

Gegen 19.00 Uhr gab die Polizei Entwarnung. Der Bahnhof wurde wieder freigegeben. Allerdings mussten die Reisenden mit zum Teil langen Verspätungen und Verzögerungen rechnen.

Stand: 20.12.2016, 21:12