Klever Studenten nehmen an U-Boot-Rennen in Washington teil

U-Boot aus Kleve

Klever Studenten nehmen an U-Boot-Rennen in Washington teil

Von Eva Karnofsky

  • Studenten konstruieren und bauen Flossen-U-Boot.
  • Klever Team einzige deutsche Mannschaft.
  • Pilotin tritt in die Pedale.

Zwölf Studenten aus sieben Ländern von der Hochschule Rhein-Waal in Kleve brechen am Montag (19.06.2017) zu einem U-Boot-Rennen nach Washington auf. Die Studenten verschiedener technischer Fachrichtungen haben das U-Boot selbst entwickelt und gebaut. Es ist 3,40 Meter lang und an der dicksten Stelle 70 Zentimeter breit.

Das Besondere ist sein Flossenantrieb, der effizienter ist als ein Propeller. Bionik-Studentin Leonie Wesener, die auch an der Konstruktion beteiligt war, wird das U-Boot steuern. Sie wird dafür im Boot knien. Ihre Schuhe sind dabei an Pedalen befestigt. Sie treibt das U-Boot durch Treten an.

Einziges deutsches Team kommt aus Kleve

An dem Rennen in Washington nehmen U-Boote von 29 internationalen Hochschulen teil, darunter so renommierte wie die Columbia University. Das Team von der Klever Hochschule Rhein-Waal stellt die einzige deutsche Mannschaft.

Teamarbeit, Management-Training und Spaß

Für den Projektleiter, Professor William Megill, ist die U-Boot-Konstruktion eine gute Mischung aus seriösem Ingenieurswesen und Spaß. Als Professor kann er damit junge Leute für eine Karriere als Ingenieur begeistern. Außerdem trainieren die Studenten dabei Teamarbeit und Management-Fähigkeiten.

Pilotin Leonie Wesener macht vor allem die Arbeit in dem internationalen Team viel Spaß. Für sie ist es sehr aufregend, in so einem U-Boot zu fahren. Sie vergisst dabei sogar, dass es extrem eng darin ist. Ihr Ziel für Washington ist klar - sie will den Sieg nach Kleve holen.

Klever Studenten nehmen an U-Boot-Rennen in Washington teil

WDR 5 Westblick - aktuell | 19.06.2017 | 03:48 Min.

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Stand: 19.06.2017, 07:08