Giftnotzentrale NRW: Weniger schwere Vergiftungen bei Kindern

Ein Mann telefoniert mit der Giftnotrufzentrale

Giftnotzentrale NRW: Weniger schwere Vergiftungen bei Kindern

  • Weniger schwere Vergiftungen bei Kindern
  • Verätzungen etwa durch Rohrreiniger
  • Gefährliche Substanzen sicher lagern

Schwere Vergiftungen bei Kindern werden seltener. "Im Jahr 2016 waren es nur Einzelfälle, die wir als schwer eingestuft haben", sagte die Leiterin der Giftnotrufzentrale NRW, Carola Seidel, am Montag (20.03.2017). Das seien Verätzungen etwa durch Rohrreiniger oder Grillanzünder gewesen. Die an der Universität Bonn angesiedelte Notrufzentrale feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Sie ist rund um die Uhr erreichbar.

Mehr als die Hälfte der Anfragen bei der Notrufzentrale betreffen Vergiftungsunfälle bei Kindern, vor allem im Alter zwischen neun Monaten und drei Jahren. Eltern müssten deshalb dafür sorgen, dass gefährliche Substanzen wie Wasch- und Reinigungsmittel sowie Medikamente kindersicher gelagert sind, fordert die Notrufzentrale.

Stand: 20.03.2017, 17:37