CSD-Parade zieht lautstark durch Köln

CSD-Parade zieht lautstark durch Köln

Bei sommerlichen Temperaturen haben Hunderttausende die Christopher-Street-Day-Parade in Köln verfolgt. 85 Mottowagen fuhren durch die Innenstadt. Ein bunter Haufen mit ernstem Anliegen.

CSD Aufstellung auf der Deutzerbrücke

Er gilt inzwischen als eine der weltweit größten Demonstrationen schwul-lesbischen, bi- inter- und transsexuellen Selbstbewusstseins - der Christopher Street Day in Köln. Schon am Morgen versammelten sich die ersten bunten Trucks auf der Deutzer Brücke in Köln.

Er gilt inzwischen als eine der weltweit größten Demonstrationen schwul-lesbischen, bi- inter- und transsexuellen Selbstbewusstseins - der Christopher Street Day in Köln. Schon am Morgen versammelten sich die ersten bunten Trucks auf der Deutzer Brücke in Köln.

Fußgruppen und rund 85 Mottowagen zogen durch die Stadt. Sehr bunt geht es traditionsgemäß zu beim CSD. In der Kölner Innenstadt traf man Paradiesvögel ...

... schrille Rokoko-Damen ...

... aber auch Nonnen mit Bart.

Dabei ist die Karnevalsstimmung gewollt. Mit bunt geschmückten Lastwagen, aus denen laute Musik dröhnte, zog sich die Parade durch die Innenstadt.

Der ausgelassene Umzug durch die Stadt hat einen ernsten Hintergrund und immer auch eine politische Botschaft. Es geht um Gleichberechtigung, Toleranz und Selbstbestimmung.

Aber es gibt in diesem Jahr auch einen Erfolg zu feiern: Mit seinem Ja zur "Ehe für alle" hat der Bundestag der Feierlaune beim Christopher Street Day einen zusätzlichen Schub verliehen.

Ein Sprecher der Veranstaltung ging von über 900.000 Besuchern aus.

Auch nach der Parade soll in Köln weiter gefeiert werden - für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- Inter- und Transsexuellen.

Stand: 09.07.2017, 14:57 Uhr