Hunderte Kilo Kokain in Leverkusen entdeckt

Hunderte Kilo Kokain in Leverkusen entdeckt

  • Kölner Polizei macht einen der größten Drogenfunde
  • Kokain in Bananenkisten versteckt
  • 80 Millionen Euro Straßenverkaufswert

Versteckt in 26 Bananenkisten haben Kölner Polizisten in einer Leverkusener Lagerhalle 384 Kilogramm Kokain entdeckt - und damit den größten Drogenfund in der Kölner Kriminalgeschichte gemacht.

Alle bislang durchgeführten Stichproben haben bestätigt, dass es sich bei dem gefundenen Pulver um Kokain handelt, wie das auch für Leverkusen zuständige Polizeipräsidium Köln am Montag (10.04.2017) mitteilte. Außerdem stellten die Beamten einen GPS-Sender in den Bananenkisten sicher. Die Drogenhändler hatten den Sender offenbar benutzt, um das Kokain im Großlager schneller zu finden.

Mitarbeiter eines Großhändlers gab den Hinweis

Ein Mitarbeiter eines in Leverkusen ansässigen Großhändlers hatte sich am Samstagnachmittag bei der Polizei gemeldet und Angaben zu dem möglichen Drogenfund gemacht.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler stammte die Bananenlieferung ursprünglich aus Ecuador. Nach deren Einschiffung waren die Kartons im Hamburger Hafen außerplanmäßig gelöscht und per Lkw zu dem Leverkusener Händler transportiert worden.

80 Millionen Euro Verkaufswert

Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift übernahmen die Ermittlungen. Das gefundene Kokain habe einen geschätzten Straßenverkaufswert von rund 80 Millionen Euro, hieß es.

Stand: 10.04.2017, 15:55