Diskutieren Sie mit: Soll es höhere Strafen für Verkehrsdelikte geben?

Ein Kreuz als Trauerzeichen an der Unfallstelle

Diskutieren Sie mit: Soll es höhere Strafen für Verkehrsdelikte geben?

Wieder ein Raserunfall, diesmal wurde ein Mann in Mönchengladbach getötet. In einem anderen Fall in Köln fordert die Bundesanwaltschaft eine höhere Strafe für zwei Täter, die wegen fahrlässiger Tötung Bewährungsstrafen bekamen. Im Februar 2017 wurden zwei Raser in Berlin erstmals wegen Mordes verurteilt. Wie sehen Sie das? Soll es höhere Strafen für schwere Verkehrsdelikte geben?

Kommentare zum Thema

70 Kommentare

Neuester Kommentar von "Paula NRW", 21.06.2017, 05:31 Uhr:

Nicht für Verkehrsdelikte generell. Es geht hier um abgesprochene und vorsätzliche Raserei, die den möglichen Tod bzw. die Schädigung Unbeteiligter billigend in Kauf nimmt. Das ist Mord - mindestens Totschlag - und muss entsprechend geahndet werden. Dass die Täter nie wieder eine Fahrerlaubnis erhalten dürften, versteht sich von selbst. Es ist ein Armutszeugnis für unseren sogenannten Rechtsstaat, dass man sich mit der Abstrafung solcher Delikte so schwer tut. Und ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen.

Kommentar von "nrw-bürger", 20.06.2017, 17:42 Uhr:

A) Fahrzeug einziehen, ---B) Führerschein weg mit 10 Jahren Sperre (Personenschaden: lebenslang) ---C) voller Schadenersatz - 30 Jahre lang - ohne Privatinsolvenz, ---D) Bei Personenschaden auf jeden Fall Haft - in echt. --- E) Fette Geldstrafe, wenn es keine Personenschäden gibt und --- F) wg Gefährdung des Straßenverkehrs sind so schon bis 5 Jahre drin - die müssen dann mal ausgeschöpft werden.

Kommentar von "Meinemeinung", 20.06.2017, 15:45 Uhr:

Die Strafen sollten drastisch auf hohe Gefängnisstrafen erhöht werden. Des weiteren lebenslanger Führerscheinentzug(die Irren werden trotzdem fahren) aber diese Person dürfte kein Fahrzeug mehr anmelden dürfen und keine KFZ-Versicherung mehr abschließen dürfen. Mal sehen ob die lieben Verwandten das Risiko eingehen und ihren Namen dafür hergeben wenn sie als Halter entweder den Namen des Fahrer nennen oder für alles Haften und ggf. ins Gefängnis müssen. Der Unfall/das Autorennen in Mönchengladbach war nur 300m vom Polizeipräsidium entfernt. Die Strecken dieser Raser sind meistens schon bekannt. Fragt mal die Anwohner.

Kommentar von "Kawa750t", 20.06.2017, 15:26 Uhr:

Einige sprechen hier davon das der versuchte Mord bereits erfüllt sei, ohne Unfall, beim doppelten der zulässigen Geschwindigkeit. Na dann: Viel Spass in Spielstraßen da ist bekanntlich Schritt fahren angesagt. Heißt das ab 12kmh Überschreitung bin ich nen "versuchter Mörder"? Geht's noch?

Kommentar von "Duden", 20.06.2017, 15:25 Uhr:

@"flitzefee", 19.06.2017, 15:45 Uhr: Es tut mir leid, aber ich muss Sie korrigieren! RASENDE ist das Partizip Präsens (Plural), also - wie man im Ruhrpott sagt - die am rasen sind! Also gegenwärtig rasen. Das tun sie aber nicht mehr, also ist RASER schon der richtige Begriff. Ihrer Forderung liegt derselbe Fehler zugrunde, den diejenigen machen, die Studenten gendermäßig unkorrekt als STUDIERENDE bezeichnen. Das trifft nämlich längst nicht auf alle Studenten und auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit zu ; )

Kommentar von "Jürgen", 20.06.2017, 14:41 Uhr:

Gerade für Raser, die sehr bewußt die Risiken eingehen, Personen entweder für ein ganzes Leben zu schädigen oder sogar zu töten, sollten es harte Gefängnisstrafen drohen. Das dann der Führerschein lebenslang weg sein sollte, versteht sich eigentlich von selbst, da man ja bereits zur Führerscheinprüfung beigebracht bekommt, das man mit einem Fahrzeug viel Schaden anrichten kann und eben entsprechend umsichtig damit umgehen soll. Wer das dann trotz bestandener Prüfung, wo auch diese Themen abgefragt werden, nicht verstanden haben will, der mißachtet bewußt diese Regeln und will es nicht verstehen. Solchen Personen darf dann auch lebenslang keine Chance mehr gegeben werden, ein Fahrzeug mit Motor zu betreiben. Das Ganze würde auch funktionieren, würde die Justiz wirklich konsequent durchziehen, unabhängig von der Vorgeschichte des Verursachers. Die Opfer wurden auch vorher nicht um Ihre Vorgeschichte befragt, bevor Sie unfreiwillig für Ihr restliches Leben geschädigt oder sogar getö ...

Kommentar von "Bürger Boef", 20.06.2017, 14:13 Uhr:

Sollte so bleiben. Die extremen Renn- Raser lassen sich von höheren Strafen eh nicht beieindrucken. Da setzt es einfach für den Moment aus..

Kommentar von "Malaika", 20.06.2017, 14:09 Uhr:

Wenn der Führerschein lebenslang eingezogen würde, wäre das meiner Meinung nach, das schlimmste und abschreckende was diesen Rasen passieren könnte.

Kommentar von "Karl-Heinz Bitsch", 20.06.2017, 14:08 Uhr:

Warum sprechen Sie von einem RaserUNFALL? und bezeichnen den Ort an dem der Passant getötet wurde als "Unfallort"? Ein Unfall entsteht durch Fahrlässigkeit, bei grober Fahrlässigkeit sehen viele Versicherungen schon das Verschulden im Vordergrund und nicht den Unfall. Bei billigender Inkaufnahme ist der Begriff Unfall unangemessen, fast zynisch (erinnert mich gerade an Kollateralschaden). Ja, wir brauchen gesetzliche Regelungen, denn das Richterrecht von Berlin hat offensichtlich nicht die nötige Wirkung. Allen, die mit mehr als doppelter Geschwindigkeit unterwegs sind, sollte durch das Gesetz unmissverständlich klar gemacht werden, dass sie damit ein Verbrechen begehen, wenn es zum Unfall kommt. Ansonsten muss der Richter herauspräparieren, ob der Fahrer (irrtümlich) meinte er habe noch alles im Griff und deshalb nur fahrlässig gehandelt habe. Auch die Richter sollten an dieser Stelle von einer fast unmöglichen Wahrheitsfindung entlasstet werden

Kommentar von "Boris Przyrowski", 20.06.2017, 13:35 Uhr:

Ja!!!!!!!

1
2
3
4
5
6
7