Kraft: Willkommenskultur für Flüchtlinge ungebrochen

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD)

Kraft: Willkommenskultur für Flüchtlinge ungebrochen

  • Großes Engagement in NRW für Zuwanderer
  • Sechs Millionen Ehrenamtler kümmern sich
  • NRW sehr erfahren mit der Integration

Die Willkommenskultur für Flüchtlinge ist in NRW aus Sicht von Ministerpräsidentin Kraft (SPD) weiterhin ungebrochen. Wer behaupte, dass das Engagement für Asylbewerber in den letzten Monaten nachgelassen habe, beschreibe nicht die Wirklichkeit, sagte Kraft am Samstag (28.01.2017) in Duisburg auf dem Neujahrsempfang der SPD-Landtagsfraktion.

Sechs Millionen Ehrenamtler

Es gebe in NRW eine "solidarische Mitte", zu der insgesamt sechs Millionen Ehrenamtler zählten. Mehr als 40 Prozent der Menschen an Rhein und Ruhr im Alter von mindestens 14 Jahren seien gegenwärtig in sozialen Organisationen oder Sportvereinen engagiert.

Kraft: "Wir nehmen die Menschen in den Arm"

Kraft betonte vor 1.200 Teilnehmern, "die DNA Nordrhein-Westfalens" sei der gesellschaftliche Zusammenhalt. "Wir nehmen die Menschen in den Arm, statt sie auszugrenzen", sagte die Ministerpräsidentin. Kaum ein anderes Bundesland habe mehr Erfahrungen mit der Eingliederung von Zuwanderern.

Stand: 28.01.2017, 15:19