Videoüberwachung in Aachen installiert

Videoüberwachung Aachen

Videoüberwachung in Aachen installiert

  • Neue Anlage zur Videoüberwachung in Aachen
  • Überwachungssysteme jetzt in sieben Kommunen
  • Teil des 15-Punkte-Planes zur Verbesserung der Inneren Sicherheit

Die Polizei in Aachen hat am Freitag (17.02.2017) die letzte der vom Land NRW geplanten Anlage zur Videoüberwachung in Betrieb genommen. "Wir haben die Videobeobachtung gezielt und maßvoll erweitert, damit die Menschen sich überall und jederzeit im Land sicher fühlen können", sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) anlässlich der Inbetriebnahme.

Erfolgreiche Testphase in Aachen

Die Bilder der Überwachungskameras sind direkt live bei der Polizei zu sehen. Ein Beamter kann auf zwei Monitoren alles erkennen, was in der Innenstadt passiert. Die Aufnahmen werden nach 14 Tagen gelöscht, sollte keine Anzeige erstattet worden sein, teilte die Aachener Polizei mit.

Mit einer Testanlage am Elisenbrunnen hatte man bereits zwei Jahre gute Erfahrungen gemacht. Die Zahl der Delikte sei in diesem Bereich der Innenstadt zurückgegangen.

"Kein Überwachungsstaat"

Aber kein Anwohner müsse sich sorgen, dass die Polizei in seine Privatsphäre eindringe, stellte Innenminister Jäger klar. Vielmehr soll die Videoüberwachung für Abschreckung und Sicherheit sorgen. Man wolle hierzulande "keinen Überwachungsstaat. Wenn die NRW-Polizei Kameras einsetzt, achtet sie die Rechte und die Belange des Datenschutzes der Menschen in NRW", sagte der Minister.

Videoüberwachung Teil eines Sicherheit-Plans

Die Installation der Überwachungskameras gehört zu einem 15-Punkte-Plan der Landesregierung nach den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht 2015/2016. Neben Aachen verfügen Düsseldorf, Mönchengladbach, Köln, Dortmund, Essen und Duisburg über Überwachungssysteme. Laut Ministerium überwachen die Anlagen besonders kriminalitätsträchtige Orte.

Stand: 17.02.2017, 13:44