Zukunft des Sozialtickets in NRW ist ungewiss

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Zukunft des Sozialtickets in NRW ist ungewiss

  • Sozialticket in NRW auf dem Prüfstand.
  • Veränderungen bei Ticketangeboten möglich.
  • SPD äußert Kritik.

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung überdenkt das Sozialticket für Bedürftige in Nordrhein-Westfalen. Beraten werde über ein verändertes Ticketangebot im öffentlichen Personennahverkehr, heißt es in einer am Mittwoch (09.08.2017) veröffentlichten Antwort von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion. Erste Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen.

Bei den 2011 eingeführten subventionierten Sozialtickets handelt es sich um rabattierte Nahverkehrsmonatskarten für Bedürftige, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Im vergangenen Jahr gab das Land rund 40 Millionen Euro für Sozialtickets aus.

Viele Bedürftige profitieren von Sozialticket

Laut den am Mittwoch veröffentlichten Angaben des Ministers ist das Angebot inzwischen so breit in NRW verteilt, dass rund 96 Prozent der Anspruchsberechtigten davon profitieren können.

Kritik an der Antwort der Landesregierung kam von der SPD-Abgeordneten Sarah Philipp. Sie bemängelte, dass eine Fortsetzung des Sozialtickets selbst auf Nachfrage nicht thematisiert werde und stattdessen nebulös von Veränderungen die Rede sei.

Stand: 09.08.2017, 18:42