Wirtschaft fordert Bundes-Verkehrsminister aus NRW

Stau auf der Autobahn

Wirtschaft fordert Bundes-Verkehrsminister aus NRW

Von Sabine Tenta

  • Unternehmer NRW legt 15-Punkte-Plan vor.
  • Darin enthalten: Forderungen an die nächste Bundesregierung.
  • Großer Investitionsbedarf bei Verkehrs-Infrastruktur.

In Berlin sind noch nicht mal Sondierungsgespräche aufgenommen - aber egal wer die nächste Bundesregierung bilden wird, die Landesvereinigung der Unternehmerverbände NRW hat bereits klare Forderungen. Sie sind in einem 15-Punkte-Plan festgehalten, den der Verband am Mittwoch (04.10.2017) in Düsseldorf vorstellte.

Darin fordern die Unternehmer unter anderem "NRW als Kernland Deutschlands" zu stärken, die Digitalisierung voranzutreiben, die Lohnzusatzkosten zu begrenzen und vor allen Dingen "mehr zu investieren und zu modernisieren", wie Verbandspräsident Arndt Kirchhoff sagte.

Mehr Geld für Verkehr nach NRW

Insbesondere forderte Kirchhoff NRW mehr Gewicht in der Bundesregierung zu verschaffen. Konkret müsse das Verkehrsministerium in Berlin mit einem Politiker aus Nordrhein-Westfalen besetzt werden.

Bei diesem "Schlüsselministerium" könne man "von Bayern lernen". Unter bayerischen Verkehrsministern seien besonders viele Gelder für die Verkehrsinfrastruktur in den Süden geflossen.

NRW sei "die internationale Verkehrsdrehscheibe" in Deutschland. Straßen, Schienen und Wasserwege seien stärker überlastet und in großen Teilen sanierungsbedürftiger als anderswo.

Stand: 04.10.2017, 13:25