U3-Betreuungsquote: NRW bleibt Deutschlands Schlusslicht

U3-Betreuungsquote: NRW bleibt Deutschlands Schlusslicht

Auch wenn die Betreuungsquote seit 2012 deutlich gestiegen ist, bleibt das bevölkerungsreichste Bundesland im Länder-Vergleich auf dem letzten Platz.

Bemerkenswert ist, wie groß die Unterschiede bei der Kinderbetreuung sind: Spitzenreiter sind Städte wie Münster (35,05 % betreute Kinder unter 3), Düsseldorf und Köln, aber auch Kreise wie Coesfeld oder Steinfurt. Deutlich anders sieht es in Duisburg, Wuppertal oder Mönchengladbach aus. Dort besuchen rund 18 Prozent der Kinder eine Tageseinrichtung oder sind bei einer Tagesmutter.

Mehr Betreuung durch mehr Tagesmütter

Bei der U3-Betreuung wird zwischen der Besuchs- und der Betreuungsquote unterschieden: Kinder, die entweder in der Kita oder bei einer Tagesmutter betreut werden, sind Teil der Betreuungsquote. In der Besuchsquote werden nur die Kinder gezählt, die ausschließlich eine Kita besuchen. Vergleicht man die beiden Quoten, fällt auf: Tagesmütter und -väter haben einen erheblichen Anteil am Ausbau der U3-Betreuung in NRW.

Stand: 07.04.2017, 06:30