"Was schätzen Sie ...?" - So funktioniert's

Montage: Interaktives Diagramm in Tablet

"Was schätzen Sie ...?" - So funktioniert's

Eine Legislaturperiode dauert - in der Regel - fünf Jahre. Viele Wähler haben sich eine Meinung über die Bilanz der Landesregierung gebildet. Doch sind wirklich alle Annahmen korrekt? Das wollen wir mit unserem Projekt "Was schätzen Sie ...?" herausfinden.

Wir haben uns sieben Politikbereiche angeschaut, über die in den vergangenen fünf Jahren und aktuell viel diskutiert und gestritten wurde. In diesen Bereichen haben wir nach Zahlen Ausschau gehalten, die uns etwas darüber verraten, was in den vergangenen zwölf Jahren in NRW passiert ist und vor allem: Was hat sich in den vergangenen fünf Jahren, der zweiten Amtszeit von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, verändert?

Es geht uns dabei nicht um eine Bilanz der Regierungszeit Hannelore Krafts. Vielmehr wollen wir jedem die Möglichkeit geben, seine eigene Einschätzung - und vielleicht auch seine Vorurteile - mit der Realität abzugleichen.

Wie funktioniert's?

In den Grafiken, die sie bei "Was schätzen Sie ...?" finden, ist der Teil, der die vergangenen fünf Jahre abdeckt, freigelassen. Dort sind Sie gefragt: Mit dem Mauszeiger oder auf Ihren Mobilgeräten mit dem Finger können Sie eine eigene Linie einzeichnen.

Wie nah Sie damit der Wahrheit gekommen sind, erfahren Sie, wenn Sie auf das Feld "Wie war's tatsächlich?" klicken. Dann erscheinen die tatsächliche Linie sowie ein kleiner erläuternder Text und die Möglichkeit, weitergehende Informationen zum Thema abzurufen.

Warum sind es gerade diese Zahlen geworden?

Wir haben uns für die Themen Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Entwicklung, Landeshaushalt, Sicherheit, Kinderbetreuung, Schule und Kinderarmut entschieden, weil sie die politische Diskussion der vergangenen Jahre geprägt haben und noch prägen.

Die Zahlen selbst werfen ein Schlaglicht auf das jeweilige Politikfeld - wie gesagt, es geht nicht darum, eine abschließende Bilanz zu ziehen. Die Auswahl dieser speziellen Zahlen erfolgte zum einen, weil sie ein wichtiger Indikator für das jeweilige Thema sind, zum anderen, weil sie uns in diversen Datenbanken zur Verfügung stehen.

Beispiel Schule: Sicherlich hätten wir hier gerne einen Blick auf den Unterrichtsausfall geworfen - dafür liegen aber keine belastbaren Zahlen vor. Bei Kinderarmut und Betreuungsquote haben wir uns aufgrund der besseren Vergleichbarkeit für die Jahre ab 2007 entschieden. Ansonsten haben wir als Vergleichszeitraum die Jahre ab 2005 genommen.

Woher stammen die Zahlen?

Aus weitgehend frei zugänglichen Quellen, die wir am Ende der "Was schätzen Sie ...?"-Seite aufführen. Einige Zahlen wurden uns auch auf Anfrage von der Landesregierung zur Verfügung gestellt. In diesem Fall haben wir die jeweiligen Dokumente zum Download hinterlegt.

Stand: 07.04.2017, 06:30