Whistleblower können sich melden

investigativer Journalismus

Whistleblower können sich melden

Haben Sie brisante Informationen, deren Veröffentlichung wichtig wäre? Die Redakteure des investigativen Ressorts schützen Informanten und kennen sich mit sicherer Kommunikation aus. Damit das schon bei der Kontaktaufnahme beginnt, nennen wir verschiedene Möglichkeiten.

Wenn Sie uns auf ein Thema hinweisen wollen, ohne selbst damit aufzufallen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Handelt es sich um brisante Dokumente wie Protokolle, Dateien oder Verträge, ist der richtige Vertriebsweg entscheidend.

Der erste Kontakt

Sie können den WDR anrufen, eine E-Mail schicken oder auch einen Brief oder ein Paket. Dabei müssen Sie Ihren Namen nicht nennen. Es wäre aber gut, wenn wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen können, nachdem wir das Thema gesichtet haben. Auch dafür werden wir einen sicheren Weg finden.

E-Mail

investigativ@wdr.de ist die E-Mail-Adresse, die vom Ressort Investigative Recherche gelesen wird. Sie sollten aber wissen, dass E-Mails nicht dem Briefgeheimnis unterliegen und theoretisch wie Postkarten mitgelesen werden könnten.

Anonyme Mailkonten

Damit können Sie zwar ihren richtigen Namen verbergen, sind aber theoretisch über die IP-Adresse des Rechners und weiterer Daten identifizierbar.

Verschlüsselte Mails

Damit sind die Nachrichteninhalte vor fremdem Zugriff relativ sicher geschützt. Ihr Weg durch das Internet kann aber protokolliert werden und Metadaten könnten auf den Absender hinweisen. Absolut sicher ist also auch dieser Weg nicht.

Die gute alte Post

Dieser Weg ist relativ sicher, wenn Sie auf Ihrem Brief oder dem Paket keinen echten Absender nennen und die Post nicht an Ihrem Wohn- oder Arbeitsort aufgeben. Wer besonders vorsichtig ist, vermeidet Fingerabdrücke und trägt Handschuhe. Unsere Anschrift ist WDR, Investigatives Ressort, Filmhaus, 50600 Köln

Telefon

Die Zentrale des WDR mit der Nummer 0221-220-0 verbindet Sie mit dem Investigativen Ressort.

Anonymer Briefkasten

Aus gutem Grund verzichten wir vorerst darauf, so etwas wie eine Babyklappe für Informationen anzubieten. Weil uns Quellenschutz über alles geht, wollen wir möglichen Hackern und auch den Sicherheitsbehörden keine Hinweise auf bevorzugte Kommunikationswege geben. Deshalb verlassen wir uns lieber darauf, dass Geheimnisse ihren eigenen Weg schon finden werden.

Stand: 24.05.2016, 12:57