Diskutieren Sie mit! Wie kann Kindern aus armen Familien besser geholfen werden?

Montage: Dialog Schablone, Kinderhände auf Klaviertastatur

Diskutieren Sie mit! Wie kann Kindern aus armen Familien besser geholfen werden?

Für Kinder aus Hartz IV-Familien gibt es Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, etwa für Ausflüge oder Sportvereine. Doch in NRW werden sie häufig nicht abgerufen, zum Teil aufgrund bürokratischer Hürden. Einige Städte haben mit Chipkarten positive Erfahrungen gemacht. Halten Sie das für eine gute Lösung? Wie könnte man Kindern aus armen Familien Ihrer Meinung nach am besten helfen?

Stand: 31.05.2017, 12:26

Kommentare zum Thema

19 Kommentare

Neuester Kommentar von "Aufräumer", 01.06.2017, 17:30 Uhr:

Kinder und Zuwanderer müssen sofort die für sie wichtigsten deutschen Wörter lernen: nein, Abschiebung, nix Stütze, nix Hand aufhahlten, Abflug, keine Berechtigung, kein Geld, Betrugsversuch, Anzeige, Abschiebung, helfen wir mit Leistungserschleicher zu melden, damit wir Gelder sparen... Sparen ist Volkspflicht. Wir verschenken, nichts, wir haben nichts, wir geben nicht, hier nix Kohle von deutsche Volk! Aufräumen, durchgreifen, durchsetzen, zersezten! Linksblock aufräumen! Flott,Flott Flott!

Kommentar von "Aufräumer", 01.06.2017, 17:20 Uhr:

Stütze kürzen, in den Arsch treten, dann kommt er von alleine hoch, wenn das Volk nicht kuscht, den Brotkorb höher, Weg mit dem Linksblock. Deutschland ist gerecht, Schulz Geschwätz, ist Lügenerei, fallen wir nie wieder auf die Genossen rein. Wahlrecht ist Volksrecht und Volkspflicht = Arschtritt für SPD, MLPD, DKP, Linke Grüne und den anderen Gutmenschen Scheiß, Härte, Fleiß, Diszplin und Ungeduld führen zum Ziel. Befreien wir den Bund, nach dem die Sozen NRW vergeigt haben, das waren die ersten Schritte. Arsch hoch jetzt! Aufräumen

Kommentar von "Michael L", 01.06.2017, 08:39 Uhr:

An dem Chipkartensystem verdient nur die Firma Sodexo, ansonsten hat das wenig Nutzen. Nur weil z. B. in Hamm automatisch auf diese Karte gebucht wird, sind die Kinder noch lange nicht im Turnverein...

Kommentar von "Perry Feth", 31.05.2017, 18:08 Uhr:

Die Frage ist berechtigt! (Nicht nur) Einige Antworten spotten jeder Beschreibung und lassen am Verstand der Betreffenen zweifeln! Deshalb mal hier eine kurze Tatsachenzusammfassung: 1) Der Regelsatz für Kinder, u.a. unter dem Aspekt Gesundheit - Nahrungsmittelbedarf und Kosten für Kleidung (Wachstumsphasen) ist viel zu gering! 2) Beihilfen wie im Bildungs - und Teilhabepaket vorgesehen, sind unter dem Aspekt, tatsächlicher Schulmittelbedarf (auch Einschulung), nicht gedeckt! Die Förderung für Sportvereine und Teilhabe am kuturellen Leben (zB: Kino) ist viel zu gering. Kosten für Nachhilfeunterricht gibt erst ab Versetzungsgefahr zusätzlich. 3) Die Bürokratie ist viel zu umfangreich und lässt viele Leistungsberechtigte auf berechtigte Ansprüche verzichten. Viele Maßnahmen wurden zu Lasten der Arbeitssuchenden eingestellt, weil vorhandene Gelder für den Verwaltungsaufwand zweckentfremdet eingesetzt werden 4) Auch Leistungsempfänger zahlen Steuern. (Mehrwertsteuer usw.) 5) ...

Kommentar von "Westfälin", 31.05.2017, 17:10 Uhr:

Ich lebe in einem Stadtteil mit hohem Migranten- und HartzIV-Anteil. Und ich arbeite unter anderem mit Kindern, vor allem im Ruhrgebiet. Die einen igeln sich in ihrer Community ein und geben nach sechs Wochen den Sprachkurs auf, weil sie überfordert sind oder nie gelernt haben, zu lernen und dass das wichtig ist. Die anderen igeln sich in ihrer angeblichen Benachteiligung ein, schieben Familienarbeit vor und hängen vor der Kiste. Das ist jetzt natürlich ein wenig verkürzt. O.K. Letztlich sind deren Kinder die Dummen, weil sie genau in diesen Biografien hängen bleiben. Die Eltern müssen das Lernen für ihre Kinder wollen! Und dafür den Hintern hoch bekommen. Vielleicht muss man da die einen oder anderen zum Glück ihrer Kinder schubsen. Wie geht das mit einem neuen Produkt? Ich erzähle den Leuten solange, dass das "geil" ist, bis sie es glauben. Und wenn es alles nichts hilft, gibt es nichts anderes mehr und sie müssen es nehmen...

Kommentar von "Antonia", 31.05.2017, 17:00 Uhr:

Es ist doch etwas ganz Normales, daß Eltern für ihre Kinder alles tun, um ihnen eine gute Ausbildung und Zukunft zu ermöglichen. Der Hinweis auf zu viel Arbeit mit dem Ausfüllen von Formularen und das im Stichlassen der Kinder zeigt doch deutlich, daß das Problem nicht beim Staat und der Gesellschaft liegt, sondern in der falschen Grundeinstellung einer großen Zahl von Eltern. Es gibt einfach zu viele Menschen der neuen Dynastien - schon in der dritten Generation Hartz4-Bezieher.

Kommentar von "Ein Vater", 31.05.2017, 16:52 Uhr:

Die Bildungspolitik der vergangenen Jahrzehnten, die unter der Führung der SPD zu einer bisher nicht gekannten Bildungsferne in NRW führten, hat letztendlich das Dilemma herbeigeführt. Die Wahlforscher hatten festgestellt, dass da, wo die Bildungsferne am größten war, auch das Wählerpotenzial für die Genossen am größten war. Warum sollte man deshalb die Bildung groß fördern. Nun hat die AFD den Genossen einen Strich durch die Kalkulation gemacht und in diesem Bereich abgesahnt. Es wird wohl Jahrzehnte dauern, bis die ROT/GRÜNEN Bildungssünden getilgt werden können.

Kommentar von "Herbert", 31.05.2017, 16:52 Uhr:

Vielleicht sollten wir hierzulande mal ganz einfach begreifen, dass es leider viel zu viele arbeitende ELtern gibt, die durch ihre Arbeit eben nicht genug verdienen. Wer als Angestellter in Vollzeit gerade mal 1500 € (brutto) erhält, der wird damit eben auch seinen Kindern nichts Besonderes angedeihen lassen. Köche, Pfleger, Friseure, Bäcker, etc.pp sind alles Berufe, die zwar nicht einfach, jedoch ziemlich mies bezahlt sind. Da nützt auch kein Mindestlohn, der noch nicht mal 10 € beträgt. Und selbst das wäre zu wenig! Die Menschen müssen mehr Geld verdienen! Das ist der Dreh- und Angelpunkt in der ganzen Diskussion. Dass die Politik hinterherhängt, ist eine bekannte Tatsache. Wenn Minister montalich 15.000 € und mehr verdienen, so fehlt selbstverständlich jegliche Vorstellungskraft für reale Löhne. So what?

Kommentar von "Katrin", 31.05.2017, 16:40 Uhr:

Geht es den Eltern gut, geht es auch den Kindern gut! Wenn Eltern keine Arbeit finden oder sie nicht in der Lage dazu sind, dann muss über etwas anderes nachgedacht werden, als immer nur über Geld. Unser Bildungssystem und unsere Gesellschaft grenzt Menschen und Kinder aus und gängelt sie. viele werden diskriminiert und entmutigt in der Schule oder erst recht bei dem Ämtern. Wer macht ihnen Mut steht ihnen zur Seite? Die Leistungsgesellschaft erschafft die Armut und macht die Armen dann zum Sündenbock. Wer bitte bezahlt die Zockerei der Banken und Börsen?

Kommentar von "pessimist", 31.05.2017, 16:28 Uhr:

gebt den eltern anständig bezahlte arbeit und gut is!!!

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