Was dürfen Ermittler aus DNA auslesen?

Abnahme einer Speichelprobe zur Ermittlung des genetischer Fingerabdrucks

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Was dürfen Ermittler aus DNA auslesen?

Die Fahndung läuft: DNA-Spuren belegen, dass der Täter nordeuropäisch aussieht - eine wichtige Information für die Ermittler. Bisher durfte die DNA dafür nicht genutzt werden, das wollen die Innenminister ändern. Kritiker befürchten pauschale Vorverurteilungen. Und Sie?

Stand: 13.06.2017, 10:07

Kommentare zum Thema

15 Kommentare

Neuester Kommentar von "Sherlok", 14.06.2017, 05:26 Uhr:

Diese ewige Diskussion um den Datenschutz kann ich nicht mehr hören. Es ist schon schlimm genug, dass die Täter hierzulande mit Samthandschuhen angefasst werden und von einer Kuscheljustiz profitieren. Ein Täter fragt sich doch auch nicht, ob er bei seinem Handeln eine rote Linie überschreitet, wie sie von unseren Datenschützern immer wieder gezeichnet wird. Der Fortschritt in der Aufklärung sollte voll ausgenutzt werden, sonst würde man das Feld den Tätern überlassen.

Kommentar von "Chris", 13.06.2017, 17:15 Uhr:

Eine Vorverurteilung wird doch gerade durch exakte Analyse ausgeschlossen und verhindert! Dieses blöde Datenschutzgelaber hat für mich überhaupt keine Daseinsberechtigung, bei dem vorliegen von Straftaten und Verbrechen!!!! Alles was geht sollte auch genutzt werden um Verbrechen aufzuklären. Wie naiv das anders zu sehen. und so wird es auch kommen, Gott sei Dank!

Kommentar von "Ervin", 13.06.2017, 16:09 Uhr:

Bei uns kann ruhig alles den Bach runter gehen Hauptsache der Datenschutz wird eingehalten.

Kommentar von "Lümmel", 13.06.2017, 14:05 Uhr:

Da war ich auf dem Holzweg. Ich dachte, das gäbe es schon längst. Ich halte das für absolut notwendig. Den Bedenkenträgern müsste auffallen, dass mit der Methode eben auch andere entlastet werden können. Durchaus auch ganze Bevölkerungsgruppen. Außerdem werden wir dadurch auch nicht die wahren und kompletten Zahlen bezüglich Kriminalitätsrate bei Nichtdeutschen erfahren. Da diese Zahlen ganz sicher erschreckend sind, werden sie auch niemals wirklich veröffentlicht.

Kommentar von "Maria", 13.06.2017, 13:09 Uhr:

Hoffentlich wird bei den Kritikern zuerst eingebrochen, Wohnungen können auch gern gekennzeichnet werden, mal schauen was die dann sagen.

Kommentar von "Paula", 13.06.2017, 13:06 Uhr:

Diese Möglichkeit der Eingrenzung hinsichtlich der Tätersuche ist man den Opfern und deren Angehörigen schuldig. Es ist besser, wenn die entsprechenden behördlichen Stellen und die Medien die Fakten sachlich wiedergeben.

Kommentar von "Eine Interessierte", 13.06.2017, 12:49 Uhr:

Der Wissenschaftler in Ihrem Interview hat es doch auf den Punkt gebracht. Die DAD hilft, alles andere kann nur Hinweise geben und sollte nicht gespeichert werden. Also braucht man es doch nicht so lange zu diskutieren, oder?!

Kommentar von "Paul voss", 13.06.2017, 12:37 Uhr:

so schnell wie möglich einführen..wir leben nicht mehr im Mittelalter sondern bald in der Mitte des 21.Jahrhundert. Gute Möglichkeit um schnellere Fahndungserfolge zu erreichen. Und politische Korrektheit sollte nun wirklich überwunden und kein Argument dagegen mehr sein.Hoffentlich.

Kommentar von "Stephan", 13.06.2017, 12:12 Uhr:

Was soll es bringen wenn offensichtliche Tatsachen verschwiegen werden ? Das sabotiert nur jegliches Vertrauen in Justiz und Exekutive.

Kommentar von "Hans", 13.06.2017, 11:50 Uhr:

Mit der Überführung darf es aber nicht aufhören, strenge zügige Verurteilung und gegebenenfalls umgehende Abschiebung. Ganz wichtig auch eine Grenzsicherung sonst ist alle Mühe wirkungslos !

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