Briefwahl-Trend in NRW sorgt für Engpässe

Briefwahl - Landtagswahlen NRW 2017

Briefwahl-Trend in NRW sorgt für Engpässe

Bei der Bundestagswahl in zwei Wochen stimmen besonders viele Menschen per Briefwahl ab. Viele Städte in NRW müssen deswegen bei der Auszählung umplanen.

Fast alle NRW-Städte bestätigen diesen Trend. Die Stadt Köln rechnet zum Beispiel mit einem neuen Rekord von 200.000 Briefwählern. Für die Auszählung dieser Wahlzettel werden inzwischen mehr Helfer benötigt als in den Wahllokalen. Von 6.500 benötigten Wahlhelfern fehlen in Köln noch 500.

Eine ähnliche Lage besteht in Düsseldorf, Münster und im Ruhrgebiet. Ausnahme ist Duisburg, wo bisher 20 Prozent weniger Anträge gestellt wurden als bei der vorigen Bundestagswahl.

Verfassungsexperten finden den Briefwahlboom bedenklich, weil niemand überprüfen kann, ob zu Hause wirklich jeder selbst und ganz unbeeinflusst seinen Wahlzettel ausfüllt.

Stand: 10.09.2017, 15:34