Artensterben in NRW geht weiter

Feldhamster

Artensterben in NRW geht weiter

  • Fast jede zweite Art gefährdet oder ausgestorben
  • Naturschutzbund sieht Grund in der Landwirtschaft
  • Sogar "Allerweltsarten" bedroht

Das Artensterben in Nordrhein-Westfalen geht nach Angaben des Umweltministeriums von Donnerstag (02.03.2017) ungebremst weiter. Demnach steht fast jede zweite untersuchte heimische Art als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder ausgestorben auf der Roten Liste.

Der Naturschutzbund NRW sieht in der intensiven Landwirtschaft den Hauptgrund. In riesigen Monokulturen von Raps und Mais fänden Tiere weder Nahrung noch Rückzugsraum, um den Nachwuchs großzuziehen, stellt der Nabu fest.

Der Feldhamster sei so gut wie ausgestorben. Der Grauammer gehe es nicht viel besser. Der Bestand von Kiebitz und Rebhuhn gehe seit Jahren rapide nach unten. Bedroht seien sogar immer mehr "Allerweltsarten" wie die Feldlerche.

dpa | Stand: 02.03.2017, 14:50